Sicherheitsmaßnahme
Reiseveranstalter sagen Touren in den Libanon ab
Die anhaltende Gewalt im Libanon verstärkt die Befürchtung, dass der syrische Bürgerkrieg auf das kleine Nachbarland übergreifen könnte. Urlaubern wird deshalb empfohlen, das Land vorerst zu meiden.
Nach dem Bombenanschlag im Libanon haben einige Reiseveranstalter ihre Touren in das Land gestrichen. "Reisen, die jetzt sehr kurzfristig sind, werden wir nicht durchführen und den letzten für dieses Jahr geplanten Reisetermin im November absagen", sagte Godehard Ulrich vom Studienreisen-Anbieter Ikarus Tours. Die Nachfrage sei wegen der Nähe zu Syrien in diesem Jahr ohnehin überschaubar gewesen.
Auch Dertour und Meier"s Weltreisen sagten alle Libanon-Reisen bis Ende des Monats ab, teilte eine Sprecherin mit. Die Reisen würden kostenlos storniert.
Bei der Explosion einer Autobombe in der Hauptstadt Beirut waren am Freitag acht Menschen getötet worden. Unter den Toten war auch der Geheimdienstchef Wissam al-Hassan. Nach der Trauerfeier war es zu Ausschreitungen und Protesten gegen die Regierung gekommen.
Warnung vor Reisen in den Libanon
Das Auswärtige Amt in Berlin rät deshalb von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das Land ab. Bei Aufenthalten in allen Landesteilen sollten Reisende zudem besonders vorsichtig sein, heißt es im aktualisierten Sicherheitshinweis.
Es sei unvorhersehbar, wie sich die Lage entwickeln werde. Reisende sollten die aktuelle Berichterstattung in den Medien verfolgen.















