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23.01.13Übergewicht
Wenn zu viele Männer das Flugzeug belasten
Ob Handgepäck oder dicke Passagiere – Gewicht spielt auf Flügen eine große Rolle. So kann es ein Problem werden, wenn fast nur Männer an Bord sind. Steigt nicht jemand aus, hebt die Maschine nicht ab.
Foto: picture-alliance / Chad Ehlers
Diese Passagiere sind schlank – doch ein zu großer Überschuss an männlichen Fluggästen kann das Flugzeug zu schwer machen
Deutlich mehr Männer als Frauen an Bord eines Flugzeugs können die Maschine zu schwer werden lassen. "Aus Sicherheitsgründen kann es sein, dass Gepäck wieder ausgeladen werden muss oder dass Passagiere wieder aussteigen müssen", sagte eine Sprecherin vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). In seltenen Fällen könne ein Männerüberschuss den Ausschlag dafür geben, dass der Flieger für den Start zu schwer ist.
In einen solchen Sonderfall gerieten in der vergangenen Woche vier Männer eines Easyjet-Fluges von Liverpool nach Genf. Sie mussten vor dem Start wieder aussteigen. "Grund war ein außergewöhnlich hoher Anteil an männlichen Passagieren", teilte die Airline mit.
Wären die Passagiere nicht von Bord gegangen, hätte der Pilot mit 135 Männern und 19 Frauen fliegen müssen. Außerdem sei überdurchschnittlich viel Gepäck an Bord gewesen. Das alles war deutlich zu schwer für den Flieger.
Der Kapitän hat das letzte Wort
Nicht immer lasse sich im Vorhinein genau berechnen, wie schwer ein Flugzeug wird, sagte die BDL-Sprecherin. Bei männlichen Passagieren gehen die Airlines von einem höheren Gewicht aus. Sehr wenig Gepäck könne aber zum Beispiel einen großen Anteil an Männern wieder ausgleichen.
Stellt sich beim Check-In heraus, dass das Gewicht zu hoch ist, muss die Airline es irgendwie reduzieren. "Der Kapitän hat das letzte Wort", sagte die BDL-Sprecherin. Im Fall des Easyjet-Männerfluges entschied er, dass ein paar Männer aussteigen mussten. Sie wurden auf einen späteren Flug umgebucht und bekamen eine finanzielle Entschädigung.
Passagiere sollen Geld gesammelt haben
Laut dem britischen Nachrichtenportal "The Independent" soll die Höhe der Entschädigung 100 Pfund betragen haben. Das "Liverpool Echo" berichtete dagegen, es hätten sich nicht genug Freiwillige gemeldet, die diesen Betrag für angemessen hielten.
Daraufhin hätten Passagiere im vorderen Teil des Airbus A319 von sich aus die Prämie auf 200 Pfund erhöht – mit Erfolg. Einen Teil des Geldes hätten sie danach von anderen Mitreisenden in Form kleiner Spenden wiederbekommen.
Laut dem Luftfahrtportal "aeroTELEGRAPH" wird das Gewicht eines Mannes mit 88 Kilogramm veranschlagt, das einer Frau mit 70 Kilo und das von Kindern mit 35 Kilo. Zusammen mit dem Leergewicht des Flugzeuges, dem getankten Treibstoff, der Fracht, dem Gepäck und dem angenommenen Gewicht des Handgepäcks werde dann das Startgewicht errechnet. Das dürfe je nach Flugzeugtyp, Pistenlänge und Wetterverhältnisse größer oder kleiner sein.
Politische und sicherheitsrelevante Risiken in Ländern Afrikas (Quelle: RiskMap):
Äquatorialguinea
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel
Äthiopien
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in bestimmten Regionen)
Angola
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch im Nordosten der Provinz Cabinda)
Burkina Faso
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Gebieten an der Grenze zum Norden Malis)
Burundi
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in nordwestlichen Provinzen)
Demokratische Republik Kongo
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch
Elfenbeinküste
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch
Eritrea
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an den Grenzen)
Gabun
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: niedrig
Guinea
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel
Kamerun
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel
Kenia
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Nairobi sowie in nördlichen und östlichen Gebieten)
Liberia
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze zur Elfenbeinküste)
Madagaskar
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel
Mali
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze zu Mauretanien, in Mopti und Segu; extrem hoch in Gao, Kidal und Timbuktu)
Niger
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze zu Mali und Nigeria, in der Region Agadez und der nördlichen Hälfte der Region Tahoua)
Nigeria
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch (extrem hoch in Borno, Yobe)
Simbabwe
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel
Somalia
Politisches Risiko: extrem hoch (hoch in Somaliland) / Sicherheitsrisiko: extrem hoch (hoch in Somaliland)
Südafrika
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Johannesburg und in sozial benachteiligten städtischen Gebieten)
Tschad
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in einzelnen Regionen und an der Grenze zu Kamerun)
Uganda
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in nördlichen und nordöstlichen Gebieten sowie an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo)
Zentralafrikanische Republik
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch (extrem hoch in Nord-Kivu)
Politische und sicherheitsrelevante Risiken in Ländern Amerikas:
Belize
Politisches Risiko: niedrig / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Belize City)
Bolivien
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel
Ecuador
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze zu Kolumbien)
El Salvador
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in San Salvador, La Libertad)
Guatemala
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Guatemala City und San Marcos, Escuintla, Petén sowie im Departamento Izabal)
Haiti
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch
Honduras
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in San Pedro Sula, Tegucigalpa)
Jamaika
Politisches Risiko: niedrig / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in West Kingston, Spanish Town)
Kolumbien
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Cali, entlegenen ländlichen Gebieten sowie an den Grenzen zu Venezuela und Ecuador)
Mexiko
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Chihuahua, Coahuila, Nuevo León, Tamaulipas, Jalisco, Sinaloa, Durango, Guerrero, Michoacán, San Luis Potosí, Veracruz)
Nicaragua
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel
Panama
Politisches Risiko: niedrig / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in der Provinz Darién an der Grenze zu Kolumbien)
Peru
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in der Provinz Huallaga, Apurímac, im Tal des Ene)
Trinidad und Tobago
Politisches Risiko: niedrig / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Laventille, Beetham)
Venezuela
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Caracas, größeren Stadtzentren und an der Grenze zu Kolumbien)
Politische und sicherheitsrelevante Risiken in Ländern Asiens:
Afghanistan
Politisches Risiko: extrem hoch (hoch in Kabul) / Sicherheitsrisiko: extrem hoch
Bangladesch
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Chittagong)
Birma
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze)
Indien
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Assam, Kashmir, Manipur, Nagaland, Tripura, Bihar, Jharkhand, Chhattisgarh, an der Grenze von Orissa, in den nördlichen Gebieten von Andhra Pradesh, in den westlichen Gebieten von West Bengal und den östlichen von Maharashtra)
Indonesien
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Papua und Maluku)
Nepal
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch im Süden)
Nordkorea
Politisches Risiko: extrem hoch / Sicherheitsrisiko: niedrig
Pakistan
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch (extrem hoch an der Grenze zu Afghanistan)
Papua Neuguinea
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: hoch
Philippinen
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch im westlichen und südwestlichen Mindanao)
Sri Lanka
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch im Norden und Nordosten)
Thailand
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in drei südlichen Provinzen)
Politische und sicherheitsrelevante Risiken in Ländern Europas:
Armenien
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze zu Aserbaidschan)
Aserbaidschan
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze zu Armenien und in Nagorno-Karabakh)
Georgien
Politisches Risiko: mittel (hoch in Abchasien und Südossetien) / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Abchasien und Südossetien)
Kirgisistan
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch
Moldawien
Politisches Risiko: mittel (hoch in Transnistrien) / Sicherheitsrisiko: niedrig (mittel in Transnistrien)
Russland
Politisches Risiko: mittel (hoch im Nordkaukasus) / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch im Nordkaukasus)
Tadschikistan
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch
Usbekistan
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Kyrgyz, an der Grenze zu Tadschikistan und im Fergana-Tal)
Weißrussland
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel
Politische und sicherheitsrelevante Risiken im Nahen Osten und Nordafrika:
Ägypten
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Nord-Sinai)
Algerien
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch
Iran
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: niedrig (mittel in verschiedenen Regionen)
Irak
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: extrem hoch
Jemen
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch (extrem hoch in den südlichen Provinzen)
Libanon
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Tripolis, Bekaa, an der nördlichen Grenze zu Syrien)
Libyen
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: hoch
Mauretanien
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: hoch (extrem hoch an der Grenze zum Norden Malis)
Palästinensische Gebiete
Politisches Risiko: hoch im Westjordanland, extrem hoch im Gazastreifen / Sicherheitsrisiko: mittel im Westjordanland, extrem hoch im Gazastreifen
Südsudan
Politisches Risiko: hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch an der Grenze zum Sudan)
Sudan
Politisches Risiko: extrem hoch / Sicherheitsrisiko: mittel (hoch in Südkurdufan und im Bundesstaat Blauer Nil; extrem hoch in Darfur)
Syrien
Politisches Risiko: extrem hoch / Sicherheitsrisiko: extrem hoch
Türkei
Politisches Risiko: mittel / Sicherheitsrisiko: niedrig (hoch in östlichen, ländlichen Grenzgebieten)
Quelle: dpa/nics
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