28.12.12

Rückblick

40 Tipps für Ihren Urlaub im Jahr 2013

40 Gründe, warum Urlaub auch 2013 Spaß machen wird: Traditionell zum Jahreswechsel gibt die Reiseredaktion persönliche Tipps – von Fastfood-Flugzeugmenüs bis zum Leihschuh im Hotel. Gute Reise!

Foto: Illustration: Die Welt

Von Nackedei-Reisen bis Karaoke-Taxi: persönliche Tipps der Reise-Redaktion zum Jahreswechsel
Von Nackedei-Reisen bis Karaoke-Taxi: persönliche Tipps der Reise-Redaktion zum Jahreswechsel

1. FKK-Kreuzfahrt

Normalerweise gilt auf Kreuzfahrten ein gewisser Dresscode. Nicht jedoch auf der "Carnival Freedom", die vom 9. bis 17. Februar mit 3000 Anhängern der Freikörperkultur zu einer Nackedei-Reise in die karibische See sticht.

Den Nackturlaubern stehen auf 14 Decks neun Restaurants, drei Swimmingpools und eine Joggingbahn zur Verfügung, die Landgänge führen zu karibischen FKK-Stränden. Eine Reise, bei der der Name des Dampfers Programm ist...

2. Schiff mit Fahrrad

Passagiere der "Aida Sol" können ihren Kreuzfahrt-Landgang besonders umweltfreundlich gestalten: Das Schiff hat 21 Pedelecs an Bord. Mit den Elektrofahrrädern wird in jedem Hafen, den die "Aida Sol" anläuft, eine spezielle Pedelec-Tour angeboten.

3. Kreuzfahrt-ABC

Sie planen Ihre erste Kreuzfahrt? Dann sollten Sie sich zunächst durch das Buch "Schläft das Personal auch an Bord?" von Andreas Lukoschik arbeiten. Von A wie Achterdeck bis Z wie Zodiac weiht der bekennende Kreuzfahrt-Süchtige Neulinge in die Gesetze und Fettnäpfchen an Bord von Kreuzfahrtschiffen ein.

Man erfährt zum Beispiel, auf welchen Dampfern welche Lieder gespielt werden – auf der "Deutschland" ist (nicht ganz überraschend) die Melodie aus dem ZDF-"Traumschiff" ein Dauerbrenner.

4. Beim Trinken sparen

Getränke an Bord eines Kreuzfahrtschiffs gehen oft ganz schön ins Geld. Die US-Reederei Royal Caribbean erlaubt ihren Gästen nun auf allen 22 Schiffen, pro Nase zwei 0,7-Liter Flaschen Alkohol (Wein oder Sekt/Champagner) beim Check-in mit an Bord zu nehmen. Getrunken werden muss der gute Tropfen aber in der Kabine, sonst kostet es Korkgeld.

5. Paradies für Radfahrer

Dänemarks Hauptstadt verfügt über 350 Kilometer gut ausgebaute Fahrradwege, einige davon sind sogar als "Fahrradautobahn" angelegt. Dort haben Radfahrer grüne Welle und sind vom übrigen Straßenverkehr getrennt; bei Schnee werden sie bevorzugt geräumt. Kein Wunder, dass das Fahrrad in Kopenhagen mittlerweile einen Anteil von 33 Prozent hat. Zum Vergleich: In Berlin liegt er nur bei 15 Prozent.

6. Karaoke-Taxi

Tagsüber fahren die Mercedes-Minivans von www.karaoketaxi.fi als normales Taxi durch Helsinki, abends können sie als rollende Karaoke-Bar gebucht werden, und das zum regulären Taxipreis. Ein Dutzend Passagiere hat Platz, sie haben die Wahl unter 5000 Titeln. Zu den meistgewünschten Songs zählen "I Will Survive" von Gloria Gaynor und "Sex Bomb" von Tom Jones.

7. Weniger Qualm

Seit 1. September dürfen Australien-Reisende nur noch 50 (statt bisher 250) Zigaretten zollfrei ins Land einführen. Ein Beispiel, das Schule machen sollte!

8. Schönste U-Bahn weltweit

Volle Bahnsteige, enge Stationen, schmutzige Waggons: In vielen Städten weltweit ist U-Bahn-Fahren nervig. Nicht so in Pjöngjang, Nordkoreas Hauptstadt. Dort sind die Stationen prächtig wie Schlösser – ausgestattet mit Marmorsäulen, Kandelabern, Mosaiken und frei von Werbung.

Zur Unterhaltung schallen revolutionäre Lieder und Märsche durch die repräsentativen Bahnhöfe, die verheißungsvolle Namen tragen wie "Aufbau", "Sieg" oder "Blühendes Licht". Touristen dürfen aber nur ausgewählte Strecken und nur in Begleitung eines offiziellen Aufpassers benutzen.

9. Das schnellste Tier der Welt

Afrikanische Geparden? Indische Tiger? Nein, man muss gar nicht weit fahren, um das schnellste Tier der Welt zu sehen: den Wanderfalken. Er lebt vor der Küste von Mön, einer kleinen Insel nördlich von Falster in Dänemark. Der Raubvogel kann beim Sturzflug in der Luft über 300 Stundenkilometer erreichen. Beobachten kann man ihn auf den dortigen Kreidefelsen, die ähnlich schön wie die auf Rügen sind.

10. Weltweit lustigste Totenfeier

Bei den Toraja, die im Süden der indonesischen Insel Sulawesi leben, sind Totenfeiern Freudenfeste. Der mumifizierte Leichnam von Oma liegt bereits zwei Jahre im Haus, bevor er feierlich in einem Sarg mit einer Sänfte zum Platz der Totenfeier und von dort ein paar Tage später zum Grab getragen wird. Die Prozession ist ausgelassen und fröhlich, man trinkt Palmwein, juchzt und schreit, und die Sänfte wird im Zickzackkurs zur Grabstätte gebracht, um eventuell anwesende böse Geister zu verwirren.

11. Fliegen im Liegen

Bei den meisten Konkurrenten gehörte es schon lange zum Standard, im Mai 2012 zog endlich auch die Lufthansa nach: Nun können sich Passagiere in der Business Class auf Langstrecken lang strecken. Der neue Sessel lässt sich auf Knopfdruck in ein 1,98 Meter langes Bett verwandeln, auf dem man ganz flach liegt. Die Sitze sind V-förmig angeordnet – der Abstand zum nächsten Schnarcher ist somit gewahrt.

12. Fliegendes Internet

Arabische Fluglinien vom Golf sind bekannt für gewisse Extravaganzen. Auch Oman Air: Die Gesellschaft bietet ihren Passagieren als erste weltweit in allen Klassen einen uneingeschränkten, drahtlosen Internetzugang sowie Mobilfunknutzung an Bord der Airbus-A330-Flotte.

Reisende können während des Flugs SMS verschicken, mit dem Handy telefonieren, Emails schreiben und versenden, im Internet surfen oder ihre Facebook-Freunde neidisch machen ("lande gleich auf den Malediven"). Billig ist der Spaß allerdings nicht: die Internet-Flatrate kostet 25 US-Dollar.

13. Burger an Bord

Alle Jahre wieder arbeitet die japanische Fluglinie JAL mit einem Fastfood-Anbieter zusammen, um den Passagieren ein besonderes Bordmenü bieten zu können. In diesem Winter fiel die Wahl auf Kentucky Fried Chicken, deren frittierte Hühnerteile noch bis Ende Februar auf Langstreckenflügen in der Economyclass aufgetischt werden.

14. Unerwarteter Dauerseller

Fans des Flughafens Berlin-Tegel können ihre Verehrung auf T-Shirts, Taschen und Kissen zur Schau stellen. Der Grafikdesigner Ingo Morgenroth hatte das Logo "I love TXL" entwickelt, das an den Flughafen erinnern sollte, der ja bekanntlich schon längst hätte geschlossen sein sollen.

Dank der Dauerverschiebung des neuen Berliner Pannen-Großflughafens BER wird das Nostalgie-Souvenir nun zum Dauerseller. Denn auch 2013 heißt es weiterhin: "I love TXL". Mindestens.

15. Im Zeitplan

Provinz schlägt Hauptstadt: Ein neuer deutscher Flughafen, dessen Ausbau tatsächlich auf die Minute im Zeitplan liegt, dessen Gebäude nicht nur baulich und technisch schon picobello fertiggestellt sind, sondern auch von der Bauaufsicht abgenommen sind und dessen Brandmeldeanlage auch schon einwandfrei funktioniert, liegt nicht bei Berlin, sondern 370 Kilometer weiter westlich: der Flughafen Kassel-Calden (www.flughafenkassel.de). Es gibt sogar eine Countdown-Uhr bis zur Eröffnung am 4. April 2013. Tja, die Nordhessen sollte man nicht unterschätzen.

16. Beste Flugtage

Wer an einem Dienstag hin- und an einem Mittwoch zurückfliegt, bezahlt für internationale Flüge durchschnittlich mindestens 21 Prozent weniger für eine Buchung als an anderen Wochentagen. Am teuersten: das Wochenende. Das ist das Ergebnis einer Studie der britischen Reise-Suchmaschine Kayak. Gut zum Sparen.

17. Panorama-Bahnabteil

ICE-Züge der dritten Generation sind vorn und hinten besonders interessant: Dort liegt die sogenannte ICE-Lounge, der Sitzplatzbereich direkt hinter dem Lokführerabteil, das nur durch eine Glasscheibe abgetrennt ist. Von hier hat man einen perfekten Blick auf das Gleis, man kann dem Lokführer bei der Arbeit über die Schulter gucken. Weil dieses Eisenbahnkino sehr beliebt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

18. Alte neue IC-Waggons

Neue Sitze mit Steckdosen, neuer Teppich, bessere Klimaanlage: Die Deutsche Bahn möbelt gerade 770 zum Teil 40 Jahre alte Intercity-Waggons auf. Die ersten sind seit ein paar Tagen im Einsatz, zunächst auf der Strecke Stuttgart-Köln-Hamburg.

19. Wunschsitzplatz im Zug

Und noch eine gute Nachricht von der Bahn: Ab sofort bietet die DB für immerhin 75 Prozent der ICE-Verbindungen die Möglichkeit einer individuellen grafischen Sitzplatzwahl. Wer sein Ticket online auf www.bahn.de bucht, erhält Sitzplatzvorschläge gemäß den zuvor angegebenen Reservierungswünschen. Damit kann man jetzt erstmals einen Sitzplatz zum Beispiel am Ausgang, in der Wagenmitte oder der Fahrtrichtung entsprechend wählen.

20. Europas ungewöhnlichste Zugfahrt

Menschen mit Flugangst, die von Russland nach Frankreich reisen wollen (oder umgekehrt), können ohne Umsteigen mit dem Zug von Moskau nach Paris fahren: Die Fahrt durch fünf Länder und über 3000 Kilometer dauert 38 Stunden, enthält eine Übernachtung an Bord und wird in drei Klassen angeboten. Am bequemsten ist die Deluxe-Klasse mit Einzelkabine und Bad, sie kostet 1225 Euro pro Strecke.

21. Zugverspätungswarnungsmail

Im ersten Halbjahr 2012 waren rund fünf Prozent der Züge der DB unpünktlich. Reisende sind deshalb gut beraten, sich im Internet unter www.bahn.de einen sogenannten Verspätungsalarm einzurichten.

Sie erhalten dann ab zwei Stunden vor der planmäßigen Abreise bei einer Verspätungsprognose von mindestens zehn Minuten per E-Mail eine entsprechende Information. Jede E-Mail enthält einen Link auf die Seite mit der individuell gebuchten Verbindung, auf der – wenn nötig – auch Verbindungsalternativen anzeigt werden.

22. Sauerstoff gegen Jetlag

Das "Okura Tokyo" ist eines der ersten Luxushotels weltweit, das seinen Kunden im Spa ein spezielles "Jet Lag Release"-Programm anbietet: Mit Massagen, Speziallicht (das denselben Effekt wie natürliches Sonnenlicht haben soll) und einer Sauerstoff-Dusche an der Oxygen Bar hilft es dem Körper, zehn, zwölf Stunden Zeitdifferenz zu überwinden und die Müdigkeit wegzublasen. Hilft tatsächlich!

23. Am Gleitschirm zum Check-in

Mit dem Taxi oder Mietwagen am Hotel vorfahren kann jeder. Aber mit dem Gleitschirm zum Check-in einschweben? Das ist nur wenigen vergönnt. Das Strandresort "Six Senses Zighy Bay" im Oman bietet diesen Service auf Wunsch an.

Der Gast wird am Flughafen zunächst per Limousine abgeholt und dann zum rund 300 Meter hohen Mount Zighy in der Nähe des Hotels gefahren. Dort wird er mit Helm und Gurt bestückt und fliegt dann, begleitet von einem erfahrenen Tandempiloten, am Gleitschirm hängend und die Aussicht genießend hinab zum Resort. Das Gepäck fliegt nicht mit, das wird vom Chauffeur parallel zum Hotel befördert.

24. Tee vom Sommelier

Grün, Schwarz oder fruchtig? Oolong, Rooibos oder doch lieber Jasmin? Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Teesorten, nur Kenner kennen sich aus. Das "Fairmont The Queen Elizabeth" in Montreal hat deshalb eigens zwei Tee-Sommeliers angestellt, um seinen Gästen die 16 verschiedenen Teesorten und die perfekte Zubereitungsweise zu erklären. Wer eine Teezeremonie in dem Hotel erlebt hat, wird nie wieder freiwillig Teebeutel benutzen.

25. Gute Aussichten

Hoch über den Dächern Londons werden ab 1. Februar neue Aussichtsplattformen mit Rundumblick in Europas höchstem Wolkenkratzer "The Shard" eröffnet – und zwar in 250 Meter Höhe. Da es bekanntlich in London häufig regnet, bewölkt oder neblig ist, können Besucher ersatzweise an einem anderen Tag wieder kommen, falls die Aussicht wegen schlechten Wetters gleich null ist. Das Ticket (umgerechnet 31 Euro) bleibt gültig.

26. Endlich schlafen

Was nützt das schönste Hotel, wenn der Gast nicht schlafen kann? Das "Swissôtel" in Berlin weiß Abhilfe: Beim "Deep Sleep Package" analysiert ein Schlafmediziner Einschlafprobleme und misst die Hirnströme.

Höhenluftatmung, ein Klangkissen und eine Lichttherapie unterstützen das Programm. Sie haben Angst, Ihren Berlin-Trip zu verschlafen? Keine Sorge – Getränke zum Wachwerden am Morgen danach sind inklusive.

27. Hotel für Sportsfreunde

Die Westin-Hotels haben eine Sportoffensive gestartet: Gäste können in allen 190 Häusern der Kette Laufschuhe für fünf Euro ausleihen. Unhygienisch? Keineswegs, die Schuhe werden mit Einweg-Innensohlen verliehen. Ebenfalls im Leih-Sortiment vorhanden: Shorts, Shirts und Sportsocken für Männer sowie Shorts, Capri-Hosen, Shirts, Sport-BHs und Socken für Frauen. Praktisch für alle, die mit kleinem Gepäck reisen wollen.

28. Turteln im Helikopter

Urlaub auf dem Mond ist leider noch nicht möglich, doch nun erreicht uns die Nachricht, dass in Bangkok ein "Fly you to the Moon"-Arrangement gebucht werden kann. Dahinter verbirgt sich zwar kein Mondflug, aber immerhin ein Hubschrauberrundflug über die thailändische Hauptstadt.

Zielgruppe sind verliebte Paare, die für umgerechnet rund 2500 Euro nicht nur die Aussicht, sondern auch eine Flasche Champagner und Kanapees genießen dürfen. Ausgangspunkt des Aus-Flugs ist der Landeplatz auf dem Dach des "Peninsula Bangkok", das sich das Package ausgedacht hat.

29. Design-Lift

Außergewöhnlich schnell ist der von Porsche gestaltete Lavadinas–Fuorcla Sura-Lift zwar nicht, der seit Anfang Dezember im Schweizerischen Laax (220Pistenkilometer) seine Runden dreht.

Etwas Besonderes ist der Sechserlift gleichwohl: Die Sessel drehen sich beim Verlassen der Station automatisch um 45 Grad zur Seite. Wintersportler haben damit uneingeschränkte Aussicht auf die Bergkulisse – statt des gewohnten Blicks auf den Rücken des Vordermannes. Gibt es sonst nirgends auf der Welt.

30. Ski-Comeback

Marktforscher wollen herausgefunden haben, dass sich allein in Deutschland knapp zehn Millionen Menschen vorstellen können, mit dem Skifahren zu beginnen oder wieder anzufangen. Zwei Millionen Deutsche gelten nämlich als potenzielle Wiedereinsteiger.

Für die Urlaubsregion Salzburger Land ist das Anlass genug, das Motto "Dein Ski-Comeback" auszurufen: Mit speziellen Drei-Tage-Kursen soll erwachsenen Wiedereinsteigern der Schritt in den Wintersport so einfach wie möglich gemacht wird. Das viertägige Ski-Comeback-Package mit Übernachtungen, Skipass, Skiverleih und Skilehrerbetreuung ist ab 449 Euro buchbar (www.tui.com/ski-comeback).

31. Hotelzimmer für Spontane

Wer sich in letzter Minute auf ein Hotel einlassen (und dabei auch noch Geld sparen) will, könnte mit diesen Hotel-Apps auf dem Smartphone glücklich werden: So hat etwa "JustBook" (www.justbook.com) bereits 40 deutsche und europäische Ziele im Angebot, die sich ausschließlich über Handy und auch nur am selben Tag buchen lassen (Kostenersparnis bis zu 50 Prozent).

Auch das Hotelportal HRS hat ein derartiges Portal gestartet und ergänzt nun mit "Hotels Now" (www.hotels-now.de) sein bestehendes Mobile-Angebot um eine Last-Minute-App: Von 6 bis 24 Uhr kann man Hotelangebote in 46 europäischen Metropolen, darunter 14 deutsche Großstädte, buchen – und mindestens 30 Prozent des Zimmerpreises sparen.

32. Günstig und schnell fliegen

Metasuchmaschinen durchforsten das Internet nach den günstigsten Flugverbindungen, die allerdings nicht immer die schnellsten sind. Das Portal momondo.de bietet Nutzern deshalb eine Filterfunkton, die Kosten und Flugdauer in eine sinnvolle Relation zueinander setzt: Preislich und zeitliche günstige Verbindungen werden mit einem Smiley und einer Punktezahl von 0 bis zehn (sehr gut) gekennzeichnet.

33. Mein Recht als Fluggast

Flug verspätet, ausgefallen, überbucht? Nicht ärgern, sondern lieber gleich Flugnummer und Flugdatum in die kostenlose "Fairplane App" für Fluggastrechte von fairplane.net eingeben und noch von unterwegs checken, ob ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen vorliegt. Die Einschätzung erhält der Nutzer per E-Mail. Hilft auch als Argumentationshilfe bei der Airline und erspart so manche Diskussion.

34. Telefonzelle 2.0

In New York stirbt die Telefonzelle nicht aus, sie wird im Gegenteil aufgerüstet: zum kostenfreien WLAN-Hotspot. An zehn Orten im Stadtgebiet wurden Fernsprecher bereits testweise umgerüstet. Ein Service, den auch Touristen nutzen können, um sich teure Roaminggebühren zu sparen. Die Internetverbindung ist kostenfrei und kann – ohne Zeitlimit – rund um die Uhr genutzt werden. Bewährt sich das Pilotprojekt, soll es auf ganz New York ausgeweitet werden.

35. Anti-Thrombose-App

Dass bei langem Sitzen im Flugzeug das Thromboserisiko steigt, ist bekannt, auch, dass Bewegung schützt. Effektive Gymnastik-Übungen für Flugpassagiere bietet die kostenlose App iFlySafe. Praktisch: Die meisten der Übungen lassen sich im Sitzen "turnen".

36. Eine App für echte Postkarten

Mit der App "Postkarte HD" für das iPad schickt man vom Smartphone eine echte Postkarte los. Das geht so: Man wählt ein gespeichertes Foto, schreibt auf die Rückseite einen Text und fügt die Empfängeradresse ein - fertig. Kostet mit PayPal 1,49 Euro und mit Kreditkarte 2,50 Euro, die Karte soll innerhalb Deutschlands in 24 Stunden, weltweit in spätestens fünf Tagen beim Adressaten ankommen.

37. Der ungewöhnlichste Atlas

"Knaurs kurioser Weltatlas" ist pünktlich zum Jubiläum unseres Planeten ("4,6 Milliarden Jahre Erde") in einer Neuausgabe erschienen. Mit 25 Prozent mehr Asien, 37 Grenzkonflikten zum Selberlösen und speziell für deutsche Leser mit Mallorca-Karte in Lautschrift. Herrlich garstig (Knaur Verlag, 192 Seiten, 14,99 Euro).

38. Schräge Heimat

Wussten, Sie dass der größte Besen der Welt im hessischen Bad Schussenried kehrt und eine sprechende Krähe namens Laura in Bayern lebt? Solche und andere kuriose Sehenswürdigkeiten stellt die Reihe "Schräge Heimat" (Theiss-Verlag) vor, bisher erschienen sind Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Nutzloses Wissen, aber höchst amüsant.

39. Die Jacke für Vielflieger

"Sleeper Premium Full-Zip Hoodie" heißt der perfekte Begleiter für Vielflieger. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich eine Kapuzenjacke mit Reißverschluss und aufblasbarem Nackenkissen, eine Erfindung des amerikanischen Snowboard-Ausrüsters Burton. Und damit der Reisepass nicht verloren geht, hat auch die Innentasche einen Reißverschluss.

40. Salzwasser-Shampoo

Praktisch für alle, die eine längere Bootstour machen oder Urlaub auf einer abgelegenen Robinson-Insel: das "Sea Champoo" von Yachticon. Es kann mit Meereswasser verwendet werden, ist pH-neutral und stark konzentriert, spart also Gewicht.

Quelle: DW
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