16.11.12

Airline-Umfrage

Was Flugbegleiter an Passagieren am meisten hassen

Von Fluggästen werden sie nicht selten als "Saftschubsen" und "Luftkellner" geschmäht. Nun aber durften die Flugbegleiter endlich einmal mitteilen, was sie von den Passagieren halten.

Von Kira Hanser
Foto: picture alliance /dpa/Marc Müller

Der Steward muss hinter den Passagieren herräumen: Verhasst sind die Fluggäste, die zu viel Krempel in die Gepäckfächer stopfen
Der Steward muss hinter den Passagieren herräumen: Verhasst sind die Fluggäste, die zu viel Krempel in die Gepäckfächer stopfen

Flugbegleiter lästern hinter dem Vorhang über die Passagiere, auch wenn sie es gelernt haben, den schönen Schein zu wahren. Das Reiseportal Skyscanner befragte jetzt 700 internationale Flugbegleiter aus 85 Ländern: Was hassen Sie am meisten an Ihren Gästen an Bord? Welche Typen finden Sie so richtig unsympathisch? Lesen Sie hier die Antworten.

Die Fingerschnipper

Am allerschlimmsten: Die Fingerschnipper. Stewards und Stewardessen können es nicht ausstehen, durch nerviges Schnippen und Handgewedel herbeigerufen zu werden (26 Prozent). Ein absolutes No-Go. Lassen Sie es lieber sein, sonst sind Sie gleich unten durch.

An zweiter Stelle: Die Hektiker. Richtig nervig finden die Flugbegleiter, wenn Gäste sofort nach der Landung aufspringen, noch bevor die Anschnallzeichen erloschen sind (13 Prozent), obwohl es ersichtlich ist, dass das planlose Herumstehen und Drängeln überhaupt nichts bringt, bevor die Türen überhaupt geöffnet werden. Eine Verhaltensweise, die nervt.

Die Gepäckfachstopfer

Drittens: Die gefürchteten Gepäckfachstopfer. Sie sind sehr verbreitet und lästig: Flugbegleiter können es nicht leiden, wenn Passagiere versuchen, ständig zu viel in die Gepäckfächer zu stecken (elf Prozent) und ihren Kram auch noch über mehrere Fächer schlampig verteilen. Meist muss der Steward dann hinter den Passagieren herräumen.

Diese führt zur vierten verhassten Verhaltensweise: Kaum haben Passagiere die Fächer erst einmal verstopft, melden sich die Meckerer zu Wort. Prompt beschweren sie sich bei den Flugbegleitern über zu wenig Platz für ihr Gepäck (zehn Prozent).

Fünftens: Die Ignoranten. Gerade Vielflieger halten es für überflüssig, während der Sicherheitsdemonstration ruhig zu sein und unterhalten sich einfach lautstark weiter. Dass es auch junge oder unsichere Passagiere gibt, die es durchaus beruhigend finden, zu wissen, wo die Notausgänge liegen, ist den Ignoranten egal.

Sechstens: Die Verwöhnten, meistens weibliche Passagiere. Sie fragen sofort nach Kissen und Decken, egal, wie hoch die Temperatur an Bord ist (acht Prozent), aus Angst, dass sie später keine Decke oder Kissen mehr abbekommen.

Die Müllschweine

Siebtens: Die Müllschweine (sieben Prozent). Kaum haben sie beispielsweise die erste Erdnusspackung aufgerissen, knüllen sie den Abfall anschließend in die Sitztasche, als ob sie ein Müllschlucker sei. Nach einem Langstreckenflug sieht es in manchen Sitzreihen aus wie auf der Müllhalde.

Was nervt noch? Diejenigen, die anderes Essen haben wollen, dauernd klingeln, um sich über die Temperatur (zu kalt/zu warm) zu beschweren, diejenigen, die ein bestimmtes Getränk einer ganz bestimmten Marke fordern, und Passagiere, die im Duty-Free-Wägelchen herumwühlen.

Der perfekte Passagier

Und gibt es denn auch den perfekten, höflichen Passagier? Den gibt es. Er ist männlich, alleinreisend und um die Mitte 30. Auch ist er kein Geschäftsreisender, sondern ein gut gelaunter Urlauber. Übrigens sitzt er meistens in der Economy Class. Offenbar sind die meisten Fingerschnipper in der Business und First Class anzutreffen.

Foto: Air New Zealand

Kann man dieser schrägen Airline-Crew trauen?

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