12.10.12

Kostenfallen

Diese Abzockmaschen treiben Urlauber auf die Palme

Ein Reiseportal hat seine Nutzer nach den größten Kostenfallen im Urlaub gefragt. Häufig genannt werden gierige Banken und Taxifahrer mit Hang zu ausufernden Stadtrundfahrten.

Foto: picture alliance / dpa

1. Platz: Saftige Gebühren für Bargeld am Bankautomaten ärgern 19 Prozent der Urlauber. Während innerhalb der Eurozone das Bezahlen mit der EC-Karte ohne Gebühren möglich ist, fällt außerhalb des Euroraums häufig eine sogenannte Währungsumrechnungsprovision an. Diese kann bis zu drei Prozent des abgehobenen Betrages ausmachen.

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Die Ferien sind gebucht und die Kosten sind kalkuliert, doch es ist wie verhext: Stets geben Reisende im Ferienort mehr Geld aus als eigentlich geplant. Vor allem, weil überall Kostenfallen lauern, die man gar nicht auf der Rechnung hat.

Die größte Kostenfalle ist der Bankautomat: Wer im Ausland Geld abhebt, muss häufig tief in die Tasche greifen, denn die Provision kann je nach Land bis zu drei Prozent betragen; bei 500 Euro sind das saftige 15 Euro. Eine derartige Praxis wird als Abzocke angesehen, über die sich 19 Prozent aller Urlauber ärgern. Das hat jüngst das Reiseportal Skyscanner in einer Umfrage herausgefunden.

Tagesausflüge werden zur Kaffeefahrt

Auf Platz zwei der ärgerlichsten Abzockemethoden stehen überteuerte Ausflüge und Tagestouren, über die sich 17 Prozent der Befragten aufregen. Vor allem, wenn nicht der Ausflug im Vordergrund steht, sondern ein Nippes- oder Rheumadeckenverkauf. Wer das Reiseland nicht auf eigene Faust erkunden möchte und an einer geführten Exkursion teilnimmt, sollte deshalb im Vorfeld die Angebote vergleichen.

Urlauber, die in den Ferien nicht auf das Internet verzichten möchten, haben Glück, wenn die WLAN-Verbindung im Hotel gratis ist. Das ist jedoch leider nicht der Regelfall – Internetverbindungen können gut und gern mit 25 Euro pro Tag zu Buche schlagen. Über diese Abzockmasche ärgern sich 13 Prozent der Befragten. Wer nicht in diese Kostenfalle tappen will, bucht entweder ein Hotel mit Gratis-WLAN oder geht ins Internetcafé.

Teure Taxis, teure Liegestühle

Und worüber ärgern sich Urlauber noch? Über dreiste Taxifahrer, die bewusst Umwege fahren. Über saftige Kreditkartengebühren. Und über exorbitante Kosten für die Nutzung von Sonnenliegen am Strand, die manchmal höher ausfallen als die Übernachtung im Hotel.

Quelle: war
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