20.09.2012, 14:17

Lufthansa Das ändert sich mit der neuen Airline für Fluggäste

Foto: Andreas Gebert / dpa

In Zukunft soll eine neue Tochterfirma innerdeutsche und innereuropäische Strecken der Lufthansa übernehmen. Dadurch ändert sich für Passagiere einiges. Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Lufthansa legt zum 1. Januar 2013 viele Verbindungen mit Germanwings zusammen. Dazu soll eine neue Airline an den Start gebracht werden. Der Name steht allerdings noch nicht fest. Was sich dadurch für Fluggäste ändern wird – die wichtigsten Fragen und Antworten:

Welche Strecken werden künftig von der neuen Airline betrieben?

Die neue Airline wird alle innerdeutschen und innereuropäischen Flugverbindungen übernehmen, die bisher von Lufthansa betrieben werden. Ausgenommen davon sind laut dem Unternehmenssprecher Andreas Bartels alle Flüge an den beiden Drehkreuzen Frankfurt/Main und München.

Wer also künftig von Berlin nach Stuttgart oder Rom fliegt, wird von der neuen Airline befördert. Für Lufthansa-Fluggäste von Berlin nach Frankfurt ändert sich dagegen nichts. Als innereuropäische Strecken definiert Lufthansa in der Regel Flüge mit Flugzeiten unter vier Stunden.

Wie werden die Preise der neuen Airline aussehen?

Die genaue Preisstruktur steht laut Bartels noch nicht fest. Die neue Airline soll jedoch keine reine Billigairline sein. Echte Billigtickets werde es nicht geben, die neue Airline müsse kostendeckend arbeiten.

Was mit den Specials passiert – zum Beispiel für 49 Euro ab Berlin zu mehreren europäischen Zielen -, ist ebenfalls noch nicht klar.

Welchen Bordservice wird es bei der neuen Gesellschaft geben?

Auch hier stehen Details noch nicht fest. Lufthansa-Chef Christoph Franz sagte dazu bislang nur so viel: "Die neue Gesellschaft wird als Teil des Lufthansa-Verbundes mit entsprechendem Qualitätsanspruch unterwegs sein."

Was passiert mit den Meilenprogrammen?

Während die Lufthansa Mitglied im Miles-and-More-Programm ist, können Germanwings-Passagiere Meilen im Boomerang-Club sammeln. Laut Bartels sind beide Programme bereits heute kompatibel.

Passagiere, die sowohl eine Miles-and-More-Karte als auch eine Boomerang-Club-Karte besitzen, können vor jedem Flug entscheiden, in welchem Programm sie Meilen sammeln möchten.

(dpa/nics)
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