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06.05.09

Hamilton Island

Ein Brite ergattert den "besten Job der Welt"

Ein britischer Sozialarbeiter hat den Zuschlag für den "besten Job der Welt" bekommen. Ben Southall setzte sich gegen 35.000 Bewerber aus aller Welt durch. Der 34-Jährige darf nun ein halbes Jahr lang auf der australischen Trauminsel Hamilton Island leben und bekommt dafür auch noch ein ordentliches Gehalt.

Reuters

Den angeblich besten Job der Welt hatte 2009 der britische Sozialarbeiter Ben Southall ergattert.

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Ein abenteuerlustiger Brite bekommt den "besten Job der Welt": Ben Southall hat sich gegen fast 35.000 Bewerber aus aller Welt durchgesetzt und wird nun ein halbes Jahr lang auf einer australischen Trauminsel leben. Der 34-Jährige darf in einer Villa mit privatem Schwimmbecken auf Hamilton Island wohnen, am Strand spazieren gehen, im Meer schnorcheln und in der Sonne liegen. Als Gegenleistung muss er einen Werbe-Blog über die Insel schreiben. Dafür soll es auch noch 150.000 australische Dollar (80.000 Euro) Honorar geben.

Southall, der Bungee-Springen, Sporttauchen, Marathonlaufen, Klettern und das Reiten auf einem Vogelstrauß zu seinen Hobbys zählt, überstand auch die letzte Runde mit 16 Finalteilnehmern aus 15 Ländern, die sich vor Ort vier Tage lang prüfen lassen mussten. Dabei schnorchelten sie in dem kristallklaren Wasser, gingen am Strand spazieren, schmissen den Grill an und entspannten sich auf dem Sandstrand liegend. Seine Arbeitsstelle im Great Barrier Reef wird Southall, der zuletzt als Spendensammler für eine Wohltätigkeitsorganisation gearbeitet hat, am 1. Juli antreten.

Die 28-jährige Studentin und Schauspielerin Mirjam Novak aus Bayern musste sich enttäuscht geschlagen geben. Sie hatte es als einzige Deutsche bis in die Endausscheidung geschafft. "Ich bin so froh, dass ich so weit gekommen bin", hatte sie nach dem Einzug in die Finalrunde gesagt.

Der Job sei in den vergangenen Monaten der begehrteste auf der ganzen Welt geworden, sagte die Ministerpräsidentin von Queensland, Anna Bligh, am Mittwoch vor Journalisten. Sie habe die letzten Wochen damit verbracht, voller Begeisterung zu sehen, was sich die Kandidaten alles für ihre Bewerbungsvideos einfallen ließen. "Vom Tauchen in einem Panzer in Amsterdam bis zu U-Bahnfahrten in London in voller Tauchermontur", sagte Bligh.

Der Chef der Tourismusbehörde von Queensland sagte, es sei eine "ziemlich traumatische Entscheidung gewesen", weil sie alle Finalisten schätzen gelernt hätten. "Aber ich denke, wir haben den richtigen gewählt. Er ist ein fabelhafter Kerl und er hat eine hervorragende Fähigkeit, mit Menschen umzugehen", sagte Anthony Hayes.

Neben Entspannen, Sonnen und Schnorcheln hat Southall bald nur noch eine Aufgabe: In einem Blog soll der "Island Caretaker" immer wieder schreiben, wie toll das Leben dort ist, um für den Tourismus zu werben. Die ungewöhnliche Stellenausschreibung ist Teil einer Werbekampagne, die den Nordosten von Queensland einem breiteren Publikum bekanntmachen soll und die sich die Behörden 1,7 Millionen australische Dollar (860.000) kosten ließ. Dank der von allen Medien begleiteten Stellenausschreibung "haben wir bereits weltweit Werbung für Queensland im Wert von mehr als 110 Millionen Dollar (82 Millionen Euro) bekommen", sagte Bligh.

Der "beste Job der Welt" im Internet: www.islandreefjob.com/de/

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Das war das Bewerbungsvideo der deutschen Kandidatin:

Quelle: AP
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