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05.03.09

Weltgrösste Reisemesse

Die 10 wichtigsten Fragen rund um die ITB

Von Alaska bis Zypern werden auf der größten Reisemesse der Welt, der ITB, rund 180 Länder, Regionen und Zielgebiete die Lust auf Urlaub schüren. Drei Tage haben nur Fachbesucher Zutritt, doch am Wochenende 14. und 15. März gehen die Messetore für alle auf. Morgenpost Online beantwortet die 10 wichtigsten Fragen.

© dpa
ITB - Fahnen
In den Messehallen unter dem Berliner Funkturm startet am 11. März wieder die Internationale Tourismus-Börse (ITB)

Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) gilt als weltweit größter Branchentreff. Das Konzept der 1966 erstmals veranstalteten Messe umfasst drei Säulen: führende Fachmesse für die internationale Reisewirtschaft, bedeutender Kongressveranstalter und größte Reisemesse für das Publikum. In den Vorjahren kamen zur ITB rund 180.000 Besucher. Wir haben Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen im Vorfeld der Messe gesammelt:

Nein. Um den internationalen Reisemanagern ein möglichst ungestörtes Arbeitsumfeld zu bieten, sind die ersten drei Tage (11. bis 13. März) Fachbesuchern vorbehalten. In den Hallen herrscht dann Geschäftsatmosphäre ohne die ansonsten charakteristische Folklore.

Nein. Auf der ITB ist aber an den Länder-, Städte- und Veranstalter-Ständen Neugier erwünscht. Es gibt aus erster Hand Informationen über Reiseziele, die sonst meist nur umständlich zu beschaffen sind. Um eine Reise zu buchen, muss man ins Reisebüro oder über das Internet gehen.

Das Angebot der ITB ist breitgefächert. Dazu gehören unter anderem Hochsee- und Flusskreuzfahrten, Kulturtourismus, Gesundheitstourismus (Wellness) sowie Jugend- und Studentenreisen. Weitere Attraktionen sind Abenteuer-, Erlebnis- und Sportreisen.

Ja. Wer auf der Suche nach kostengünstigen Unterkünften ist, wird im neuen Segment "Economy Accommodation" glücklich: Besucher können sich in Halle 4.1 über Hostels, Budget-Design-Hotels, Jugendherbergen, Verbände und Internet-Portale weltweit informieren.

Wer sich über Karriereperspektiven sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren möchte, ist in der Halle 5.1 genau richtig: Hier versammeln sich Aus- und Weiterbildungsstätten der Tourismusbranche. Darüber hinaus präsentieren sich im ITB CareerCenter powered by YOURCAREERGROUP sowie auf der Bühne Personalverantwortliche namhafter touristischer Unternehmen und informieren über Karrieremöglichkeiten. An der umfangreichen Jobwand finden Sie darüber hinaus eine Vielzahl aktueller Stellenangebote. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.itb-berlin.de/karriere .

Ja. Erstmals bei der ITB-Familie dabei ist das Kosovo. Das afrikanische Gabun hat die ITB wiederentdeckt, ebenso die zentralasiatischen Staaten Tadschikistan und Turkmenistan. Allerdings haben auch Länder gemeldet, bei deren Namen wegen politischer Wirren kaum Urlaubsfreude aufkommen dürfte: Pakistan, Myanmar oder Simbabwe.

Die Messe mit ihren 26 Hallen ist am Wochenende des 14./15. März von 10.00 bis 18.00 Uhr für Privat- wie für Fachbesucher geöffnet.

Unter dem Motto "Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel" zeigt die Metropole Ruhr als Kulturhauptstadt 2010 auf der ITB Berlin eindrucksvoll, wie sich einer der größten europäischen Ballungsräume zum attraktiven Urlaubsziel gewandelt hat. Zusammen mit anderen Regionen und Städten aus Nordrhein-Westfalen präsentiert die Europäische Kulturhauptstadt in Halle 8.2 auf zwei Etagen ihre vielfältigen Angebote an Industriekultur und Museen, Festivals und Sport. Einen kleinen Vorgeschmack geben die Auftritte der Duisburger Philharmoniker, Shrek aus dem MoviePark in Bottrop und der Taucher Thorsten Dorsten aus dem Atlantis Bäderbetrieb. Außerdem lässt sich die Metropole an interaktiven Tischen, Kiosken und Bildschirmen in 3D oder aus der Vogelperspektive erkunden.

Ja. Die Tageskarte für Privatbesucher kostet normalerweise 14 Euro. Wer im Vorfeld ein Ticket online erwirbt, zahlt 12 Euro. Der Eintritt für Schüler und Studenten beträgt am Publikumswochenende 8 Euro. Die Fachbesucher-Tageskarte kostet 28, für alle Tage 46 Euro.

Wegen des großen Andrangs raten die Veranstalter, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Messegelände zu fahren. Bus: M49, X34, X49, 104,139 bis Haltestelle Messe Nord/ICC. S-Bahn: S5, S7, S75, S9, S41, S42, S46. Bis Bahnhof Westkreuz U-Bahn: U2 in Richtung Ruhleben, bis U-Bahnhof Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz. Auto: Das Leitsystem "Messegelände" an den A-10-Abzweigen "Drewitz", "Oranienburg", "Schönefelder Kreuz" und "Pankow" führt direkt auf die Stadtautobahnen A 111, A 115 (Avus) und A 100 zum AB-Dreieck "Funkturm", Ausfahrt "Messegelände" (Messegelände: Messe Berlin GmbH, Messedamm 22, 14055 Berlin)

Quelle: dpa/heg
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