Ratgeber
Garten-Tipps für Haustier-Freunde
Montag, 4. Mai 2009 11:30Immer wieder Hundeknochen im Blumenbeet, ein Katzenhäufchen zwischen den Radieschen, und daneben schöne Pflanzen, die aber für Tiere giftig sind: Wer gleichzeitig Hobbygärtner und Haustierhalter ist, der kennt solche Probleme.
Aber mit etwas Einfühlungsvermögen kann man aus dem Garten doch eine Wohlfühl-Oase für Menschen, Tiere und Pflanzen machen.
Viele bei Gärtnern beliebte Büsche und Blumen sind für Haustiere giftig. Dazu zählen beispielsweise Clematis, Efeu, Rhododendron, Kirschlorbeer, Buchsbaum und Thuja, aber auch Frühjahrsblüher wie Krokus, Narzisse, Maiglöckchen und andere mehr. Aber auch Dornen bergen Verletzungsgefahren, ebenso wie Pflanzen, die Bienen und andere stechende Insekten anziehen. Wer es einrichten kann, meidet als Haustierfreund gefährliche Pflanzen im Garten ganz grundsätzlich.
Warnhinweise lesen
Bei handelsüblichen Düngemitteln sollten Hobbygärtner sorgfältig die Warnhinweise lesen und befolgen. Generell gilt: Was für den Menschen gefährlich ist, das schadet auch dem Tier. Am besten sind daher Naturdünger wie Pferdemist oder auch beispielsweise eine weniger geruchsintensive Jauche aus Schachtelhalmen.
Verzichten sollten Haustierbesitzer auch auf den Einsatz von Gift gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten. Auch hier gibt es eine große Auswahl an natürlichen Alternativen.
Beim Rasenmähen, Heckenschneiden, Fräsen oder Sägen im Garten gilt dies: Hund und Katze bleiben im Haus. Auch sollten keine spitzen Gartengeräte herumliegen und Regentonnen mit einem festsitzenden Deckel abgedeckt sein - dann kann darin keine Katze ertrinken.
Ein großes Grundstück kann durch Mauern oder Zäune in "Hundegarten" sowie Nutz- und Ziergarten geteilt werden. Der Hundegarten sollte in der Nähe der Menschen sein und ermöglichen, dass das Tier darin herumtollen, Löcher buddeln und seine Knochen verstecken kann. Ist zu wenig Platz für einen Hundebereich, kann man das Tier erziehen, nicht an die Beete zu gehen. Auf jeden Fall brauchen Hunde aber für den Sommer einen geschützten, schattigen Platz.
Wichtig aber ist auch, mit dem Hund Spaziergänge und Ausflüge zu unternehmen - dies kann kein noch so großer Garten ersetzen. Wird das Tier immer nur im Garten gehalten, können sogar psychische Störungen auftreten - Heulen und Bellen sind häufig ein Zeichen für Einsamkeit.
Katzensicherer wird die Umgebung, wenn das Tier im eigenen Garten eine kleine Sandfläche besitzt, wo es seine "Geschäfte" erledigen kann - dann muss die Katze dazu nicht in Nachbars Garten verschwinden, der sicher weniger katzenfreundlich konzipiert ist.
Damit Blumenbeete nicht zum Katzenklo werden, sollte man Erde mit Rindenmulch mischen. Empfindliche Bäume lassen sich mit Kratzmatten vor scharfen Krallen schützen. Vogel-Nistkästen sollten immer mit einer Drahtschlinge frei schwebend am Ast befestigt werden. Sobald die Jungvögel ihre ersten Flugversuche starten, sollte die Katze nicht in den Garten gelassen werden.tr
















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