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Medizin

Komplikationen beim Piercing müssen Ärzte jetzt melden

Ärzte und Krankenhäuser müssen seit 1. Juli Komplikationen bei nicht medizinisch notwendigen Operationen, wie Tätowierungen, Schönheitsoperationen und das Einsetzen von Piercings, den Krankenkassen melden.

- Ziel ist es, die Patienten im Nachhinein zur Kasse zu bitten. Eine Eigenbeteiligung an den Folgekosten wurde schon mit der Gesundheitsreform 2007 eingeführt. Weil den Kassen die nötigen Informationen fehlten, legte der Gesetzgeber die ärztliche Meldepflicht nach. Ärzte und Patientenverbände hatten sie allerdings von Anfang an als Angrif...