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Medizin: Thrombosegefahr durch Pille
Mittwoch, 19. August 2009 02:31Thrombosegefahr durch Pille
Dass die Antibabypille das Thromboserisiko bei Frauen erhöhen kann, ist bekannt. Jetzt haben jedoch Wissenschaftler das Risiko bei einzelnen Präparaten neu bewertet - bei einigen Pillen ist die Gefahr viel geringer als gedacht, bei anderen deutlich höher. Untersucht wurden Verhütungspillen, die sowohl Östrogen als auch Progestogen enthalten. Im "British Medical Journal" heißt es, dass bei Pillen mit dem Wirkstoff Levonorgestrel die Blutgerinnselgefahr deutlich geringer sei als gedacht. Ums Siebenfache gesteigert dagegen ist das Risiko bei Frauen, die das Mittel mit dem Wirkstoff Desogestrel schlucken.
40 Prozent Geschwätz
Ein vernichtendes Urteil hat eine US-Studie über den Gehalt der Mitteilungen auf der Online-Plattform Twitter gefällt. 40 Prozent der auf Twitter abgesetzten Nachrichten seien "nichtiges Geschwätz" von der Art "Ich esse gerade ein Brot", heißt es in der Studie des Marketing-Unternehmens Pear Analytics. Für die Analyse wurden 2000 Twitter-Kurznachrichten willkürlich ausgewählt und in die Kategorien "Aktuelles", "Spam", "Eigenwerbung", "Geschwätz", "Gespräch" und "Informationsvermittlung" eingeteilt. Auf Dialog mit anderen Twitter-Nutzern waren demnach fast 38 Prozent der Tweets ausgerichtet.
Heisere Damhirsche
Damhirsche können beim Röhren heiser werden. Das berichtet Alan McElligott von der Queen Mary University im Fachjournal "Animal Behaviour". Zur Hochzeit der Brunft röhrten die Tiere fast ohne Pause, um ihre Qualitäten lautstark darzustellen, damit möglichst viele Weibchen anzulocken. Das Röhren kostet die Männchen viel Energie. Bis zum Ende der Brunftzeit im Oktober verlieren sie rund ein Viertel des Körpergewichts. Die durchdringenden Rufe zeugen unter anderem von der Größe und dem Alter des Hirschs, aber auch von seinem sozialen Rang.
Gen macht Affen zu Trinkern
Amerikanische Forscher haben ein Säufer-Gen bei Affen entdeckt. In ihrer Studie stießen sie auf eine besondere Variante im Erbgut einiger Makaken, welche die Tiere dazu bringt, viel mehr Alkohol zu trinken als ihre Artgenossen. Die Tiere hatten eine veränderte Sequenz der "CRF"-Gene, die beim Menschen dafür verantwortlich sind, Stress zu regulieren. Die Forscher hatten einer Gruppe von Makaken süßes Bier und Wein angeboten. "Während die gesunden Affen sich nur zögerlich bedienten, nahmen die genetisch veränderten Tiere vier bis fünf Drinks pro Stunde", schreibt Christina Barr in "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS).
Todesfall in Malta
Die Gesundheitsbehörden des kleinen EU-Staates Malta haben den ersten Todesfall durch Schweinegrippe im Land gemeldet. Eine 82-jährige Frau, die wegen chronischer Herz- und Atmungsprobleme bereits als gefährdet galt, sei in einem Hospital am neuartigen H1N1-Grippevirus gestorben.eb





















