Berliner Tagebuch
Für seine Kinder war der Professor so was wie ein Polizeipräsident
Freitag, 5. Dezember 2008 02:34 - Von Christoph StölzlAm Tor zum Schloss Glienicke schimmern die vergoldeten Fabeltiere undeutlich im Winternebel. Die Mantelkrägen hochgeschlagen, strebt die Festgemeinde zum Ort des Geschehens. Zuerst gibt es ein Festkonzert. Der Jubilar liebt romantische Piano-Musik.
Wenn man die Augen schließt, befindet man sich in einem Salon des 19.Jahrhunderts und gleich werden die Dame des Hauses und der bourgeoise Hausherr vor die Gäste treten und einen Toast auf S.M. ausbringen.
Der letzte perlende Ton verklingt, man öffnet die Augen und die unsinnige Illusion verfliegt.
Denn gef...






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