Kommentar
Ein Minister auf dem Abstellgleis
Samstag, 1. November 2008 01:52 - Von Jochim StoltenbergEr kam als Hoffnungsträger aus Leipzig nach Berlin. Doch nach nur drei Jahren hat sich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) als im Amt überfordert erwiesen. Erst die misslungene Privatisierung der Flugsicherung, dann das endgültige "Aus" für den Transrapid in Deutschland und nun eine weitere grobe Fehlleistung im Zusammenhang mit der ohnehin wiederholt verschobenen Teilprivatisierung der Bahn.
Der Minister hat öffentlich die Unwahrheit gesagt. Wider besseren Wissens hatte er am Mittwoch seinen beamteten Staatssekretär und Mitglied im Bahn- Aufsichtsrat, Matthias von Randow, mit der Begründung entlassen, dieser habe ihn erst Mitte Oktober über die jetzt bekannt gewordenen erhöhten Gehalts- und Boni-Zahlungen für den DB-Vorstand ...






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