PolitikNews
Polen schafft Wehrpflicht ab und gründet Berufsheer
Mittwoch, 6. August 2008 01:40Polen schafft Wehrpflicht ab und gründet Berufsheer
Polen schafft die Wehrpflicht ab und will bereits ab Januar mit dem Aufbau eines schlagkräftigen Berufsheers beginnen. Bis Jahresende sollen noch junge Männer zum neunmonatigen Wehrdienst eingezogen werden. 2010 soll die Übergangsphase vorbei und die Streitkräfte zu einem reinen Berufsheer umgebaut sein. Das Parlament muss dem Vorhaben noch zustimmen, die Regierung verfügt hier aber über eine große Mehrheit.
Barack Obama liegt in Umfrage weit vor John McCain
Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama liegt einer neuen Umfrage zufolge sechs Punkte vor seinem republikanischen Rivalen John McCain. Obama führt vor allem bei Frauen, Angehörigen von Minderheiten und jüngeren Wählern deutlich. Insgesamt würden 47 Prozent der Befragten für den Senator aus Illinois stimmen, 41Prozent für den republikanischen Senator aus Arizona, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos und der Agentur AP ergab.
Atomstreit: Iran reagiert nicht auf Angebot des Westens
Im Atomstreit zeichnen sich weitere UN-Sanktionen gegen den Iran ab. Da eine klare Antwort aus Teheran auf ein Anreizpaket ausgeblieben sei, gebe es zu neuen Strafmaßnahmen keine Alternative, erklärte das US-Außenministerium. Darüber würden die Politischen Direktoren aus den Außenministerien der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands am Mittwoch beraten, kündigte der Sprecher Gonzalo Gallegos in Washington an.
Großbritannien darf Hassprediger nicht abschieben
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Großbritannien die Abschiebung eines terrorverdächtigen radikalen islamischen Predigers in die USA vorerst untersagt. London müsse erst abwarten, bis der Gerichtshof den Fall Abu Hamsa al-Masris abschließend untersucht habe, hieß es. Britische Gerichte hatten al-Masris Widerspruch gegen die Auslieferung zuvor abgelehnt. In den USA wird ihm vorgeworfen, ein Unterstützer von al-Qaida zu sein.
Zwei Serben wegen Kriegsverbrechen angeklagt
Im Zusammenhang mit dem Tod von 700 Muslimen zu Beginn des Bosnienkrieges 1992 hat die serbische Staatsanwaltschaft zwei frühere Regionalfunktionäre angeklagt. Dem Serben Branko Grujic, früher Bürgermeister der Stadt Zvornik, sowie dem bosnischen Serben Branko Popovic, damals regionaler Militärchef, werden "Kriegsverbrechen gegen Zivilisten" vorgeworfen.























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