"Christen rufen nicht zur Gewalt auf"
Dienstag, 10. Juni 2008 02:39Zum Weihnachtsfest rufen wir Christen, die Ihren Glauben ernst nehmen, und die Kirchen, nicht zu Terror, Gewalt und Rache auf.

Zum Weihnachtsfest rufen wir Christen, die Ihren Glauben ernst nehmen, und die Kirchen, nicht zu Terror, Gewalt und Rache auf. Wir organisieren keine Versammlungen vor Botschaften der Türkei oder anderer muslimischer Länder, wo dann Flaggen verbrannt werden, oder ähnliche Aktionen stattfinden.
Nein, wir Christen haben in der Weihnachtszeit - jedenfalls größtenteils - die Botschaft Jesu Christi verstanden, und reagieren eben nicht mit Hass und Gewalt - anders als einige verhetzende und verhetzte Muslime. Damit aber sind solche Ereignisse für die Medien und Politiker uninteressant. So einfach ist das. Dennoch ist es mir lieber, die Kirchen halten sich weiter an das Wort und das Gebot zur Nächstenliebe, welches Jesus seinen Anhängern mitgegeben hat.
Wolfgang Wrede, Wilmersdorf
Ein wichtiger und mutiger Artikel. Vor allen Dingen auch deswegen, weil, er der Mär von der angeblich so aggressiven Missionierung durch Christen entgegentritt. Mich würde sehr interessieren, ob und falls ja, welche Reaktionen auf ihren Artikel von muslimischer Seite erfolgt sind.
Günter Foos, 75015 Bretten
"Hass und Gewalt gegen die
Verfolgung: Weltweit werden Christen gefangen, gefoltert und zum Tode verurteilt - im Namen Mohammeds, Buddhas oder der Staatsräson": Seit wann werden Christen von Buddhisten verfolgt? Ich bin ansonsten mit diesem Artikel einverstanden. Ich selbst bin Buddhistin seit vielen Jahren, von einer Verfolgung gegen Christen habe ich in Buddhas Lehre nie etwas gefunden. Eine friedlichere Religion als Buddhas Lehre ist mir nicht bekannt. Auch Buddhisten sind vor gewalttätigen Übergriffen von radikalen Islamisten keineswegs sicher, ganz im Gegenteil dies sollte doch bekannt sein.
Petra Greger, 86150 Augsburg
Haben Sie herzlichen Dank, dass Sie dem Thema Christenverfolgung einen ausgewogenen Artikel gewidmet haben!
Das Problem wächst. Man sollte meinen, dass in einer dem Fortschritt gewidmeten Welt die Religionsfreiheit einen Siegeszug feiert. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade Christen werden immer mehr als "Gefahr" für die Gesellschaft gehalten. Zum Teil ist das auch bereits schon in Europa der Fall, wo der Glaube als etwas Radikales und deswegen Gefährliches ausgemacht wird. Fast wahllos werden gläubige Christen mit extremistischen (sprich: zu Terror bereiten) Muslimen in einen Topf geworfen. Ihr Artikel hat die Situation weltweit in kurzen Zügen gut widergespiegelt. Haben Sie Dank dafür!
Pfr. Dr. Paul C. Murdoch, Vorsitzender des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit und des Arbeitskreises Religionsfreiheit der deutschen evangelischen Allianz), 74343 Sachsenheim
Danke für den Artikel und auch die griffige Zusammenstellung in der Schlagzeile. All zu oft wurde Christentum nur unter dem Blickwinkel der Kreuzzüge gesehen. Christentum ist aber die Botschaft von der Liebe Gottes zu uns Menschen und diese wird von ungezählten Christen gelebt und auch verkündigt. Dass dies nicht jeden freut, müssen wir zur Kenntnis nehmen. Dass Menschen, die nach den Geboten von Jesus leben in vielen Teilen der Welt verfolgt werden kann uns nicht ungerührt lassen. Ich bin froh, dass dies endlich auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen und thematisiert wird. Das hilft, auf das Wesentlich des Christentums aufmerksam zu machen. Und davon spricht Weihnachten.
Reinhard Holmer,
07422 Bad Blankenburg
Herzlichen Dank für Ihren leider wahren Beitrag über das furchtbare Ausmaß der Christenverfolgung. Leider gibt es weltweit keinen einzigen mehrheitlich islamischen Staat mit Glaubens-, Meinungs- und Religionsfreiheit. Es ist nötig, davor nicht die Augen zu verschließen. Zwar wird immer wieder gesagt, dass es auch andere Moslems gäbe. Ich will das ja gerne glauben. Aber dann müssten sie doch jetzt auch mit Vehemenz öffentlich ihre Unrechtsregime zu Hause kritisieren, gerade diejenigen, die sich hier in Europa so häuslich niedergelassen haben.
Hartmut Steeb, 70182 Stuttgart
"Hier ging die Volksbühne zu weit"
Zum Artikel "Weihnachten zeigt: Das Kind gehört in den Mittelpunkt" vom 24. Dezember Wir haben die Worte von Bischof Huber aus der Christvesper im Berliner Dom noch im Ohr, dass vor allem die Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind, aber auch Politik und Gesellschaft, und dass das Kind im Mittelpunkt stehe. Am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir das Stück "Emil und die Detektive" in der Version für Kinder ab neun Jahren in der Volksbühne besucht und die Aufführung nach einer knappen Stunde verstört und betroffen verlassen.Wir waren uns schon im Klaren, (und haben uns auch zuvor informiert), dass uns kein reines Kindertheater gemäß des Kästner-Romans erwartet, auch Dialoge mit den Inhalten Pussy, Kotze und Arschloch haben wir ertragen. Aber als dann zwei erwachsene Darsteller zwei Maschinengewehre aus einer Plastiktüte holen und mit ohrenbetäubendem Knallen herumschossen, war für uns das Maß voll.
Dabei geht es nicht um den Lärm, sondern um den Eindruck, den das Abfeuern von Maschinengewehren auf Kinder hinterlässt. Sicherlich gibt es ein Recht auf künstlerische Freiheit, aber das endet unseres Erachtens dort, wo es um die Gesundheit und das Wohl der kindlichen Psyche geht. Kontrolliert in dieser Stadt keiner, was dort unter dem Etikett für Kinder tatsächlich über die Bühne geht? Berlin ist sicher eine Stadt voller Gegensätze, das hat uns diese Art etwas "für" Kinder aufzuführen unter dem Eindruck des Weihnachts-Gottesdienstes deutlich gezeigt.
Petra Birr, Reinickendorf
Hartz IV ist nicht für alles verantwortlich
Zum Artikel "Forscher nennt Hartz IV Ursache für Kinderarmut" vom 24. Dezember Wer Hartz IV die alleinige Schuld gibt, der macht es sich etwas zu einfach. Wer in Armut lebt, der hat natürlich auch arme Kinder und wer im Zusammenhang mit seinen eigenen Kindern immer von einem "Kostenfaktor" spricht, der wäre mit einer Puppe oder Stofftier besser bedient. Wenn man sieht, dass sich oft diese "armen" Leute neben den Kindern auch noch Hunde und Katzen leisten können, dann scheinen die Haustiere in diesen Familien einen höheren Stellenwert zu haben als die eigenen Kinder.Karin Härtel, Staaken























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