Guttenberg
Ein Plagiat kommt selten allein
Sonntag, 4. Dezember 2011 03:15 - Von Manuel BewarderEine "unglaubliche Dummheit", ein "ungeheuerlicher Fehler". Karl-Theodor zu Guttenberg pflegt sich kräftig über sich selbst zu empören, wenn er auf seine Arbeitsweise beim Erstellen seiner Doktorarbeit zu sprechen kommt. Dass er bei diesem Werk voller Plagiate aber betrogen habe - das streitet der Ex-Verteidigungsminister nach wie vor ab.
Er sei ein "hektischer und unkoordinierter Sammler" von interessanten Textpassagen gewesen, behauptet er. Die habe er auf vier unterschiedlichen Computern bearbeitet, er habe Entwürfe auf insgesamt mehr als 80 Datenträgern gespeichert. Eine "Patchworkarbeit".
Ein Politiker also, der vom Stress überwältigt wurde? Eine neue Ana...






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