Mein Tagebuch
Warum Kunst nur die Herzen, nicht aber die Füße wärmt
Mittwoch, 17. März 2010 02:57Vom Auto einen großen Sprung über die Pfütze. Nasses Schneegestöber in Charlottenburg. Zu früh gefreut, wer sich in der Kunsthalle warm und geborgen wähnte. Frisch ist es hier. Den Namen "Halle" trägt das Gebäude übrigens nur ehrenhalber, weil Kunst eben adelt.
Wir befinden uns in einem früheren "Gleichrichterwerk", durch das der Strom für Charlottenburg die rechte Fasson bekam. Dem Strom musste man nicht warm machen. Aber wir Menschen bräuchten doch mehr als das zierliche Gas-Öfchen neben der Eingangstür, um so recht unbeschwert die Kunstwerke anschauen zu können. ...






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