09.09.09

Deutschland vor der Wahl

Termine & Tipps zur Bundestagswahl

Termine

Mit Oswald Metzger über die Finanzkrise diskutieren

Auf Einladung der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) diskutieren der CDU-Politiker Oswald Metzger, der Berliner Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Karl-Georg Wellmann, sowie der Bundesvorsitzende der MIT, Josef Schlarmann, am Donnerstag über die Finanzkrise. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Seminaris Campus-Hotel, Tarkustraße 39, in Dahlem.

Im Fernsehen

Einsatz deutscher Soldaten Thema bei Plasberg

In der ARD-Sendung "Hart aber fair" mit Frank Plasberg geht es heute ab 21.45 Uhr um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Dieser gewinnt auch im Bundestagswahlkampf zusehends an Brisanz. Zu Gast sind unter anderen der Moderator Michel Friedmann, der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, und Petra Pau (Die Linke).

Auf Phoenix geraten Politiker unter Zeitdruck

Mit dem "Politiker-Speed-Dating" startet der Sender Phoenix heute um 16 Uhr ein neues Politformat. Sechs Politiker stellen sich unter Zeitdruck den Fragen von ebenso vielen Wählern. Mit dabei sind Christian Carstensen (SPD), Jens Spahn (CDU), Andreas Scheuer (CSU), Florian Toncar (FDP), Nicole Maisch (Die Grünen) und Michael Leutert (Die Linke).

Drei Fragen an...

Gudrun und Geli Pannier

... die 2001 die erste Homo-Ehe schlossen

1. Wollten Sie im August 2001 unbedingt als Erste heiraten?

Das war Zufall. Als klar war, dass das Verfassungsgericht das Gesetz nicht kippt, waren nicht viele Paare in der Lage, das zu tun. Da war ein Papierkrieg zu leisten. Selbst bei uns hätte es fast nicht geklappt, weil wir im Rathaus Schöneberg heiraten wollten, aber in Wilmersdorf wohnten. Wir mussten uns ummelden. Das war's aber wert.

2. Was hat sich in der Zwischenzeit verändert?

Rechtlich ja leider nicht viel. Bis auf wenige steuerliche Erleichterungen hat sich nichts in der Gleichstellung getan. Dabei erlebe ich im Alltag, dass die Menschen mit der Homo-Ehe kaum Probleme haben. Ich werde sogar auf dem Amt manchmal berichtigt, wenn ich von meiner Partnerin spreche. Dass die CDU die Anliegen der Schwulen und Lesben nicht voranbringt, verstehe ich ja, aber dass auch die SPD sich nicht wirklich eingesetzt hat, wundert mich. Ich glaube, wenn die FDP in die Regierung käme, würde es für uns eher besser. Da ich multiple Sklerose habe, war die Partnerschaft für uns aber rechtlich sehr wichtig. So kann Gudrun leichter für mich eintreten.

3. Wie fanden Sie die Familienpolitik der letzten vier Jahre?

Ursula von der Leyen hat vieles gut gemacht. Die Rolle der Väter hat sich mit ihr verändert. Man könnte aber darangehen, das Familienrecht umzubauen. Das Ehegattensplitting sollte nur dort gelten, wo Menschen es brauchen. Dort, wo Kinder sind, wo Menschen pflegebedürftig sind, Alte versorgt werden müssen. Zwei gesunde Doppelverdiener - egal, ob homo- oder heterosexuell - nach ihrer Eheschließung so viel besser zu stellen, das leuchtet mir nicht ein.

Quelle: Gespräch: Thomas Vitzthum
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