Extremismus
Zwischen Kopftüchern und Vorurteilen
Sonntag, 19. Juli 2009 01:52 - Von Robin AlexanderLudmilla Niesen, geboren vor 32 Jahren in Tadschikistan, jetzt wohnhaft in einem sanierten Plattenbau in Dresden-Johannstadt, macht weder auf Russisch noch auf Deutsch gern viele Worte. Deshalb zeigt sie ihr Handy, ein abgegriffenes, goldenes Gerät der Firma Motorola, schweigend vor - wie ein Beweisstück.
- Dann spricht sie doch: "Die arme Frau hat die Polizei gerufen. Aber nicht mit ihrem Handy, sondern mit meinem. Wir haben ihr damals geholfen."
Niesen steht auf einem Spielplatz, der kaum 50 Meter von ihrem Wohnblock entfernt liegt. Eine Tischtennisplatte, ein Klettergerüst und zwei Schaukeln. An dem verfluchten Tag im ...






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