Berliner Tagebuch
Das majestätisch-unadlige Lachen einer Künstlerin aus hohem Hause
Dienstag, 13. Januar 2009 01:32An ihrem Lachen würde man sie in allen Umgebungen auch von Weitem erkennen. Ihr Freund Hermann Beil, der Dramaturg des Berliner Ensembles, schwört darauf, dass man noch hinter der Bühne merkt, wenn sie im Saal sitzt.
Das Lachen kann auf ganz verschiedene Weise anfangen, einmal leise und verhalten, zuerst in einem dezenten, seufzenden Alt, der dann plötzlich in einen triumphierenden Sopran umkippt. Und dann, wenn es richtig in Gang gekommen ist, entfaltet es sich zu einem machtvollen, gleichsam von Stromschnelle zu Stromschnelle hüpfenden Wildbach, der...






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