Pergamonmuseum
Die Griechin und ihr Gefühl für Farbe
Dienstag, 13. Juli 2010 01:58 - Von Berthold SeewaldDie Wirkung ist frappierend. Die antiken Skulpturen im Pergamonmuseum erscheinen so, wie wir das seit Generationen gewöhnt sind, je nach Tageslicht chargierend zwischen weiß und grau. Doch dazwischen tritt eine beinahe lebensgroße Figur hervor, die offenbar aus einer anderen Welt stammt.
Ihre Haare sind dunkelbraun, ihre Haut hat einen pfirsichfarbenen Teint, das rötliche Gewand trägt goldene Zeichen. Golden auch der Schmuck, den sie um Hals, Arme und in den Haaren trägt. Die Phrasikleia von Merenda, 1972 in Attika entdeckt, gehört zu den Schätzen des Nationalmuseums in Athen. Auf der Museumsinsel tritt sie uns buchstäbli...







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