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Interview mit Margarethe von Trotta

Karrieristin im Namen Gottes

Wenn es eine deutsche Regisseurin gibt, die sich permanent mit dem Heraustreten der Frau aus dem Schatten des Mannes im 20. Jahrhundert beschäftigt, dann Margarethe von Trotta. Das Sujet zieht sich durch ihr Werk: von ihrem Regiedebüt "Das zweite Erwachen der Christa Klages" über "Die bleierne Zeit" und "Rosa Luxemburg" bis zu "Jahrestage" und "Rosenstraße".

Und nun, plötzlich, der Sprung zurück ins 12. Jahrhundert. Hanns-Georg Rodek fragte die 67-jährige Regisseurin, was sie an der Klosterfrau und Predigerin Hildegard von Bingen gereizt hat.

Berliner Morgenpost: Mit welcher Ihrer bisherigen Filmheldinnen würden Sie Hildegard am ehesten...

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