Deutsche Oper
Selbstfindung eines Super-Egos
Sonntag, 1. März 2009 02:16 - Von Kai Luehrs-KaiserDie Box war fertig. Als Jürgen Gosch, Regisseur mit dem zurzeit besten Ruf und der fragilsten Gesundheit, seine Neuinszenierung von Bizets "Carmen" an der Deutschen Oper absagte, da war das Einheitsbühnenbild von Johannes Schütz schon gebaut.
Wie in seinen legendären Produktionen von "Der Gott des Gemetzels" bis zu "Die Möwe" hätte die neue "Carmen" in einem grauen Kasten gespielt - ohne jede Möglichkeit, abzugehen.
Der Traum von der Grenzerfahrung
"Einen Traum" nennt das Angelika Kirchschlager. In der stattdessen als Wiederaufnahme einer alten Pete...







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