Eine Form der Improvisation
Sonntag, 1. Juni 2008 23:58Zum dritten Mal laden Ines Birkhan und Bertram Dhellemmes Künstler dazu ein, auf den zuerst etwas mythisch wirkenden Titel zu reagieren, den ihre Reihe trägt.

-Zum dritten Mal laden Ines Birkhan und Bertram Dhellemmes Künstler dazu ein, auf den zuerst etwas mythisch wirkenden Titel zu reagieren, den ihre Reihe trägt. "In Girum" steht für einen altrömischen Rätselvers, ein sogenanntes "Palindrom": "in girum imus nocte et consumimur igni". Man hat bis heute keine eindeutige Übersetzung dafür gefunden. Vermutlich bedeutet der Satz etwas wie: "Wir wandern im Kreis in der Nacht und werden von Feuer verschlungen." Das klingt nicht unbedingt nach einem heiter-unbeschwerten Abend. Dennoch versprechen die beiden vorgestellten Stücke vitalen, energiegeladenen Tanz. Rebecca Fratinis "Mitwintertanz" beschäftigt sich mit dem Ursprung des Tanzes aus dem miteinander Feiern. Lara Martelli zeigt in "Dioniso Amore Mio" einen Körper, der sich zuerst im Chaos seiner Bewegungen zu verlieren droht, dann aber in sich selbst eine neue Form der Ordnung findet. Beide Stücke arbeiten mit Methoden der "Instant Composition", was soviel wie "unmittelbare Komposition" bedeutet und eine besondere Technik der Improvisation beschreibt.
Dock 11, Premiere um 20.30 Uhr, Tel.: 448 12 22





























