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Justiz

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Massakers im April 1945

Mehr als sechs Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird von der Staatsanwaltschaft Potsdam ein Massenmord an Zivilisten aufbereitet. Sowjetische Soldaten sollen am 23. April 1945 in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) bis zu 1000 Einwohner der Stadt in einem nahe gelegenen Wäldchen zusammengetrieben und erschossen haben, darunter auch Frauen und Kinder.

Lange Zeit hatten die Ermittler bundesweit Archive nach Hinweisen dazu durchsucht. "Viel haben wir nicht gefunden. Vor allem die Suche nach verantwortlichen sowjetischen Offizieren ist bislang erfolglos geblieben", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Christoph Lange. Für das "Forum zur Aufklärung und Erneuerung", das sic...

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