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Anfangsverdacht

Spionage: Karlsruhe schaltet sich ein

Im Fall von mutmaßlichen Spionen in der Potsdamer Staatskanzlei hat sich der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof eingeschaltet. Wie die Berliner Morgenpost von der Bundesanwaltschaft erfuhr, prüft die oberste Strafverfolgungsbehörde auf dem Gebiet des Staatsschutzes, ob ein Anfangsverdacht für eine "geheimdienstliche Agententätigkeit" vorliegt.

Eine Überprüfung durch den Geheimschutzbeauftragten der Staatskanzlei hat nach Auskunft von Staatskanzleichef Albrecht Gerber bislang allerdings ergeben, dass es im Umfeld von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) keine enttarnten Spione des russischen Geheimdienstes gibt. Am Wochenende hatte das Magazin "Focus" bericht...

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