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Archäologie

Reste einer slawischen Burg freigelegt

Mit der Beseitigung des Mülls haben es die alten Slawen wohl nicht ganz so genau genommen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Uwe Michas, Grabungsleiter am Spandauer Burgwall, angesichts der neuen Funde, die auf dem Gelände südlich der Spandauer Altstadt geborgen wurden. Auf einem Tisch liegen - präsentiert wie Trophäen - die Schädel einer Kuh und eines Pferdes. Sie landeten vor ungefähr 1000 Jahren in der Havel und blieben an einer Sandbank hängen. "Offenbar hat man den Dreck einfach über den Burgwall geworfen", vermutet der Archäologe.

Im Mai 2008 hat das Landesdenkmalamt die Grabungen am Spandauer Burgwall - dem größten Berliner Bodendenkmal - nach einer ersten Phase von 2005 bis 2007 erneut aufgenommen. Dabei konnten nun weitere Überreste einer slawischen Burg freigelegt werden. Die Burg stammt aus der Zeit um 1000 nach Christus. Sie war in eine Haupt...

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