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Prominente lesen im Problemviertel

Neukölln wird in den kommenden Wochen zur Lesebühne. Vom 18. Mai bis zum 1. Juni finden während der "Wochen der Sprache und des Lesens" im ganzen Bezirk mehr als 400 Lesungen in verschiedenen Sprachen statt.

Neukölln Neukölln wird in den kommenden Wochen zur Lesebühne. Vom 18. Mai bis zum 1. Juni finden während der "Wochen der Sprache und des Lesens" im ganzen Bezirk mehr als 400 Lesungen in verschiedenen Sprachen statt. An dem Lesemarathon beteiligen sich auch Prominente wie der Neuköllner Krimiautor Horst Bosetzky, der Europaparlamentarier Cem Özdemir (Grüne) oder die deutsch-türkische Rechtsanwältin Seyran Ates. Um ein möglichst breites Publikum im Neuköllner Norden erreichen zu können, versuchen die Veranstalter, mit ihrem Programm in den öffentlichen Raum, zu den Menschen zu gehen. Gelesen wird in Arztpraxen, Cafés, Parks, U-Bahnhöfen oder auf Wochenmärkten. "Alle Neuköllner sollen sich mehr mit Sprache und Literatur beschäftigen, damit sie mehr miteinander kommunizieren", sagt der Initiator der Lese-Wochen, Kazim Erdogan. Dies sei im sozialen Brennpunkt Neukölln-Nord, wo Menschen aus 180 Nationen leben, ungemein wichtig. Der Auftakt der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) steht, ist am kommenden Sonntag ab 11.30 Uhr auf dem Richardplatz.

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