Chronik: Ahornblatt

1970 bis 1973 wurde das wegen seiner Form - aus den umliegenden Hochhäusern betrachtet - «Ahornblatt» genannte Gebäude nach Entwürfen des Bauingenieurs Ulrich Müther errichtet. Zunächst diente es als Kantine des DDR-Bauministeriums. Nach der Wende war es fünf Jahre lang Diskothek und stand danach sechs Jahre lang leer.

Die Objekt Marketing GmbH hatte 1997 den Zuschlag für den Kauf des 10 500 Quadratmeter großen Grundstücks vom Land bekommen. Geplant war ursprünglich ein weiteres Hochhaus auf der Fischerinsel. Dagegen wehrten sich die Anwohner. Man beschloss stattdessen, achtgeschossig in die Breite zu bauen, das denkmalgeschützte Bauwerk wurde trotz Protesten abgerissen. apu

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