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Affäre um Scientology: Leiter der Polizeischule entlastet

Der Leiter der Landespolizeischule, Otto Dreksler, ist erneut vom Vorwurf, ein führendes Scientology-Mitglied zu sein, entlastet worden. Die Berliner Staatsanwaltschaft stellte das unter anderem wegen des Verdachts der Vorteilsnahme geführte Verfahren gegen den Leitenden Polizeidirektor ein. "Ich habe nun meinerseits die Polizeischülerin Vanessa S. und den Polizeihauptkommissar Dietmar H. wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt", sagte Otto Dreksler.

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Die Auszubildende Vanessa S. hatte im vergangenen Jahr behauptet, von ihrem Schulleiter in die Scientology-Sekte eingeschleust worden zu sein. Zudem soll der Polizeidirektor von ihr einen Gutschein für eine Reise nach Mexiko angenommen haben. "Hauptkommissar Dietmar H. hatte diese falschen Vorwürfe verbreitet, um mir zu schaden", erklärte Dreksler.

Bereits 1998 war der damalige Leiter des Lagezentrums in einem anonymen Schreiben als Scientology-Mitglied bezeichnet worden. Doch der Vorwurf, den lange Zeit auch die Berliner Innenverwaltung gestützt hatte, erwies sich als haltlos. Dreksler erhielt 35 000 Mark Schmerzensgeld vom Land Berlin. Nun bereitet der Schulleiter, der sich gegenwärtig im Urlaub befindet, einen Zivilprozess wegen Rufschädigung vor und will 50 000 Euro Schmerzensgeld fordern.

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