"Tafel der Demokratie"
Auf Tuchfühlung mit den Berlinern
Samstag, 21. August 2010 02:25 - Von Sören KittelDrei Minuten hatte Marlies Wagner, um dem Bundespräsidenten Christian Wulff noch einmal genau ihr Anliegen zu erklären. Die 62-Jährige aus Moabit stand auf dem Pariser Platz, fasste den Präsidenten leicht am Arm und erklärte ihm das mit der Mauer in den Köpfen - ein Thema, das er selbst erst angesprochen hatte.
"Warum müssen denn immer noch alle möglichen Statistiken in Ost und West eingeteilt werden?" fragte sie. Gerade in Berlin, sagte sie ihm, sei doch eine Einteilung in Reinickendorf und Steglitz und Treptow viel sinnvoller. Wulff stimmte Marlies Wagner zu und erzählte ihr von seinen Erfahrungen mit den Schwaben in Prenzlauer Berg.
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