Serie: Wir sind ein Volk – Wir sind Berlin, Teil 34
Zwischen Kollektiven und Kamerunern - Berlin und seine Bäcker
Donnerstag, 5. November 2009 07:43 - Von Jörg NiendorfRechts am Kuchentresen, da gibt es die Ur-Berliner. Glasierte Schweineohren zum Beispiel oder Streuselschnecken. Und Kameruner. Die dürfen in der Bäckerei Hacker nie fehlen. Jeden Tag gibt es die etwas unförmigen Teigknochen, die aussehen, als hätte man einen Berliner Pfannkuchen angepiekst und ihm das Fell über die Ohren gezogen.
So in etwa geht das wirklich in der Herstellung. Das ist mühsam, sagt der Bäckermeister Thomas Hacker. Viel Handarbeit, aber Ehrensache. An den Kleinigkeiten entscheidet sich eben der Ruf. Und der ist ihm wichtig. Der Ruf als Altberliner Bäcker. Schrippen kosten bei ihm 20 Cent und schmecken nach frischem Kasten-Weißbrot...
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