Schulhelfer
Eltern klagen gegen Berlin
Montag, 7. September 2009 02:38 - Von Regina KöhlerSabine Hennig ist verzweifelt. Ihr Sohn Max ging bisher gern zur Schule. Der 16-Jährige ist Autist und braucht intensive Begleitung, um am Unterricht teilnehmen zu können. "Diese Betreuung war an der Panke-Schule durch einen Schulhelfer sichergestellt, der ihm 25 Wochenstunden zur Seite stand. Mit dem neuen Schuljahr aber hat sich die Wochenstundenzahl auf sieben reduziert", so die Mutter. Diese Zeit reiche nicht mehr aus, um Max so zu helfen, dass er in der Schule Erfolg hat.
"Mein Sohn spricht nicht, sondern kann nur mit Hilfe eines Computers mitarbeiten. Deshalb braucht er jemanden, der neben ihm sitzt und ihm den Schulstoff extra aufbereitet", so die 41-Jährige weiter. Außerdem müsse er ständig beobachtet werden. Es käme immer wieder zu Situationen, in denen Max total überfordert...
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