Bahnunglück
Der Katastrophe nur knapp entgangen
Samstag, 18. April 2009 03:04 - Von H. Dietrich, M. Falkner, T. Fülling und S. Pletl"Was ist denn passiert, ich habe heute Nacht gar nichts gehört", sagte Hans Winkler. Der 68-Jährige kommt aufgeregt die Liebenstraße hochgelaufen. Gerade eben hat er im Radio gehört, dass es am Abend in Karow ein Eisenbahn-Unglück gegeben hat. Nun stürmt er den steilen Bahndamm hinauf. Dort bietet sich ihm selbst Stunden nach dem Unfall ein Bild der Zerstörung. Auf den Gleisen liegen die Puffer und die Kupplung einer schweren roten E-Lok, daneben die Anzeigetafel mit dem Fahrtziel: "RE 3" und "Wünsdorf Waldstadt" stehen darauf.
Etwa 50 Meter entfernt steht ein einsamer Kesselwagen. Sein Inhalt: 119 000 Liter Propen, ein leicht entzündliches Flüssiggas. "Wenn das hoch gegangen wäre - ich will mir das gar nicht vorstellen", sagt Anwohner Winkler.
Wenige Tage nach dem Unfall bei Schwedt, wo zwei mit Benzin gefüllte Kesselwagen der PCK Raffinerie GmbH e...
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