Bauplanung
In nur 20 Monaten soll eine neue Eissporthalle entstehen
Freitag, 6. März 2009 02:37Die Baupläne für die neue Eissporthalle auf dem Parkplatz 9 an der Charlottenburger Glockenturmstraße sind fertig.
Die Halle soll dem Verein ECC Preussen Juniors Berlin als Ersatz für die Deutschlandhalle dienen und im Mai 2011 fertig sein. "Wir haben einen extrem engen Zeitplan von 20 Monaten, weil wir zwischen der Leichtathletik-WM im August dieses Jahres und der Damen-Fußball-WM Mitte 2011 bauen", sagte Stadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU). Der Clou der Halle, die mit elf Millionen Euro veranschlagt wurde, ist nach Auskunft von Gröhler die Energieeffizienz: "Wir unterschreiten die Werte der neuesten Einspar-Verordnung - und zwar sogar um 30 Prozent." Die Kalt- und Warmbereiche seien in dieser Halle getrennt. Zudem werde der Strom, der zum Eisproduzieren eingesetzt werde, über eine Wärmerückgewinnung mehrfach genutzt. Auf dem Dach nutzt eine Fotovoltaikanlage die Sonne als Energiebringer. Nur eine der beiden Eisflächen wird witterungsgeschützt umbaut. Die zweite, die teilweise überdacht sei, könne in den Monaten, in denen es kein Eislaufen gibt, auch von Skatern genutzt werden.
Der Präsident des ECC, Alexander Ahrens, sieht allerdings zwei große Probleme, die er mit den zuständigen Sportbehörden noch klären will. "Die Zuschauerkapazität ist zu klein", sagt Ahrens. 1500 Plätze seien das Minimum. "Außerdem gibt es keinen Gastronomiebereich, der für unsere Kinder- und Jugendturniere wichtig ist." Geplant sind 1300 Zuschauer-Plätze, davon 1000 als Sitzplätze. Der ECC, der die Deutschlandhalle Ende April verlassen muss, hat immer noch keine Übergangslösung. Der Bezirk hat dem Senat deshalb angeboten, den Betrieb der Deutschlandhalle zu übernehmen, bis die neue Eissporthalle fertig ist. Gröhler: "Es wäre doch unsinnig, wenn Ersatz-Eislaufflächen geschaffen werden müssten."
bsm























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