Prozess
1,30-Euro-Fall vor Verfassungsgericht
Samstag, 28. Februar 2009 02:50 - Von Michael MielkeBarbara E., die fristlos gekündigte Kassiererin eines Kaiser's-Verbrauchermarktes in Hohenschönhausen, will vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (LAG) hatte am vergangenen Dienstag die fristlose Kündigung der 50-Jährigen nach 31 Dienstjahren bestätigt. Der Kassiererin war vorgeworfen worden, sich Leergut-Pfandbons im Wert von insgesamt 1,30 Euro angeeignet zu haben.
Der Anwalt von Barbara E., Benedikt Hopmann, bestätigte der Berliner Morgenpost, dass er in den nächsten vier Wochen in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde einreichen werde. Parallel werde er beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt (BAG) gegen die Entscheidung des LAG Beschwerde einlegen, die Entscheidung nicht zur Revision zuzula...
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