Kündigung
Pinneberger Islamisten-Moschee ist geschlossen
In der Moschee sollen sich radikale Islamisten getroffen haben. Der Vermieter kündigte der muslimischen Gemeinde daraufhin den Mietvertrag.
Die als Treffpunkt von Islamisten Mitte Januar in die Schlagzeilen geratene Al-Sunnah-Moschee in Pinneberg ist geschlossen. Wie der Vermieter des Hauses bestätigte, haben die Betreiber die in einem Hinterhof gelegenen Räume in den vergangenen Tagen und damit vor dem Ende der vom Vermieter gesetzten Kündigungsfrist verlassen.
In der Al-Sunnah-Moschee hatten sich nach Angaben von Verfassungsschützern Besucher der Mitte vergangenen Jahres geschlossenen Hamburger Taiba-Moschee, die ein Sammelpunkt für die Attentäter des 11. September 2001 war, getroffen. Im Januar war auch der Ex-Rapper und Islamist "Deso Dogg" in der Al-Sunnah-Moschee zu Gast, der in einem Lied den "Heiligen Krieg" und den Märtyrertod verherrlichte.
Der Leiter des schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzes, Horst Eger, bezeichnete die Al-Sunnah-Moschee deswegen als "unsere Problem-Moschee". Der Vermieter sprach den Betreibern daraufhin die Kündigung aus.
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