09.01.2013, 20:05

Ex-Bundespräsident Die CDU sucht eine neue Aufgabe für Christian Wulff


Neues Heim: Ein Möbelwagen steht vor dem Haus, in dem Wulff jetzt wohnen soll

Foto: Nigel Treblin / dapd

Neues Heim: Ein Möbelwagen steht vor dem Haus, in dem Wulff jetzt wohnen soll Foto: Nigel Treblin / dapd

Seine Partei lässt ihn nicht fallen: Der Ex-Bundespräsident könnte sich umdie Beziehungen zwischen Europa und der Türkei kümmern.

Erst musste er vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten, dann scheiterte seine Ehe. Doch seine Partei lässt ihn nicht fallen. Laut Medienberichten sucht die CDU eine neue Aufgabe für Christian Wulff. Es soll sich um einen Job handeln, der zu Wulff passt. So beraten angeblich Koalitionskreise in Berlin darüber, dass Wulff sich um die Beziehungen zwischen Europa und der Türkei kümmern könnte.

Das Thema würde zu ihm passen, bemühte er sich doch in seiner kurzen Amtszeit als Bundespräsident um die Integration. Als wichtigster Satz seiner Amtszeit gilt der Ausspruch: "Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland." In seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident holte er zudem Äygül Özkan als Sozialministerin in sein Kabinett – die erste türkischstämmige Ministerin in Deutschland überhaupt.

Auch die Zukunft seiner Noch-Gattin beschäftigt – zwar nicht die Politik, aber Designer Harald Glööckler. Der empfiehlt Bettina Wulff nach der Trennung einen radikalen Schnitt. "Alle Kleidungsstücke, die mit dem vorhergehenden Leben zu tun haben, sollte sie gänzlich eliminieren und entsorgen", sagte Glööckler. Sie sollte Kleidung tragen, in der sie sich wohlfühle und die ihre Persönlichkeit unterstreiche. Er rate ihr zu bunten und freundlichen Farben. Der Designer bringt im März eine Scheidungskollektion auf den Markt. Er habe die Erfahrung gemacht, dass sich geschiedene Frauen nach etwas Neuem sehnen. "Ganz besonders nach einem neuen Styling", sagte Glööckler.

(ak)
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