Haushalt

Warum Ex-Kanzler Schröder Respekt vor Hausfrauen hat

Ein Tag zu Hause sei anstrengender als einer im Büro, findet Gerhard Schröder – vor allem, wenn Kinder im Haus seien.

Foto: Michael Gottschalk / dapd

Mit 68 Jahren ist Altbundeskanzler Gerhard Schröder zu der Erkenntnis gekommen, dass die Tätigkeit als Hausfrau ein schwerer Job ist. "Ich hatte keine Vorstellung davon, was an Leistungen erbracht werden muss, wenn Kinder im Haushalt sind", sagte Schröder der "Bild am Sonntag". "Insofern habe ich mehr Respekt vor dem bekommen, was eine Hausfrau leistet – das ist wirklich eine Menge."

Der SPD-Politiker muss sich wegen der zeitraubenden Kandidatur seiner Frau Doris für den niedersächsischen Landtag inzwischen häufiger um die beiden Kinder und die Organisation ihrer Betreuung kümmern. Beruflich ist er unter anderem noch als Aufsichtsratschef des Erdgasleitungsbetreibers Nord Stream tätig.

"Ohne Zweifel – ein Tag zu Hause ist anstrengender" (als einer im Büro), sagte Schröder. "Kinderbetreuung verlangt ein gehöriges Maß an Disziplin und Zeit. Ich kann nicht ausschlafen, wenn die Kinder in die Schule müssen. Und ich muss auch pünktlich beim Abholen sein."

Zur Startseite