29.12.2012, 16:26

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrücks Kanzler-Gehaltswünsche stoßen auf Kritik


Gemessen an der Leistung verdiene der Bundeskanzler zu wenig, findet Peer Steinbrück

Foto: Michael Kappeler / dpa

Gemessen an der Leistung verdiene der Bundeskanzler zu wenig, findet Peer Steinbrück Foto: Michael Kappeler / dpa

Die Unionsfraktion ist irritiert über die Klage Peer Steinbrücks zur Höhe des Bundeskanzler-Gehalts.

Die Klage von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück über das zu niedrige Gehalt eines Bundeskanzlers stößt in der Unionsfraktion auf Kritik. Deren Parlamentarischer Geschäftsführer, Michael Grosse-Brömer (CDU), sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zwar, gemessen an der Verantwortung sei das Gehalt der Kanzlerin sehr niedrig. Daraus werde erkennbar, dass Geld jedenfalls nicht der Beweggrund sein könne, dieses Amt auszuüben.

Grosse-Brömer sagte weiter: "Umso erstaunlicher ist die regelmäßige Klage des Herrn Steinbrück über die Kanzlervergütung. Beschwerden darüber hat man von der Bundeskanzlerin selbst bisher jedenfalls nicht gehört."

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hatte gesagt, ein Bundeskanzler verdiene zu wenig – gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt.

Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter