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23.07.10

Kolumbien-Konflikt

Chávez' Venezuela, ein Paradies für Terror und Drogen

Geahnt hat es jeder, nun ist es amtlich: Venezuelas Linkspopulist Chávez unterstützt die kolumbinanische Terrorgruppe Farc.

© REUTERS
Chávez´ Venezuela, ein Paradies für Terror und Drogen

Wirklich neu war das Material nicht, was die Kolumbianer in einer Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Washington präsentierten. Schließlich ist seit langem bekannt, dass sich die kolumbianischen Guerilla-Organisationen Farc und ERP über die 2.200 Kilometer lange gemeinsame Grenze auf venezolanisches Territorium zurückziehen.


Aber es ist doch etwas anderes, wenn man – unterstützt durch die immer perfekter werdende Technik der Satellitenaufnahmen – klare Bilder sieht von den Camps und den Kämpfern. Zwar leugnet Venezuelas Linkspopulist Hugo Chávez weiterhin alles ab: Glaubwürdig wird er dadurch nicht.

Drogenkartelle vernetzen sich mit Terrororganisationen

Die Farc sind eine von der Europäischen Union, den Vereinten Nation und Washington als international agierende und sich durch Drogenhandel und Menschenraub finanzierende Terrororgruppe. Eine so geächtete Organisation zu unterstützen, macht einen zum Mittäter ihrer Machenschaften. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Venezuela unter Chávez zu einem Land wird, dass dem internationalen Terrorismus Tür und Tor öffnet.

Dazu gehört auch seine Allianz mit Teheran und die immer stärkere, wenngleich noch eher versteckte Präsenz der schiitischen Hisbollah in Venezuela und seinen Satellitenstaaten der "bolivarischen Allianz". Es ist eine Tatsache, dass sich lateinamerikanische Drogenterroristen immer enger vernetzen mit Terrororganisationen des Nahen Osten.

Leider ist es auch eine Tatsache, dass gerade viele lateinamerikanische Länder davor die Augen verschließen – und zwar systematisch. Viele haben längst Angst vor Chávez und seinem durch kubanische, in der ehemaligen DDR ausgebildeten Geheimdienstspezialisten. Eigentlich müsste die rasant wachsende Drogenkriminalität einen Wandel erzwingen, allerdings nicht nur dort, sondern auch bei uns, also in den Konsumentenländern.

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