27.01.2013, 13:38

Ausschreitungen Krawalle in Ägypten - Mursi verhängt Ausnahmezustand

APTOPIX Mideast Egypt

Foto: dapd

Nach den tödlichen Krawallen hat Ägyptens Präsident Mohammed Mursi für 30 Tage den Ausnahmezustand für mehrere ägyptische Städte angeordnet.

Angesichts der blutigen Ausschreitungen in Ägypten hat Präsident Mohammed Mursi über die drei am stärksten betroffenen Städte den Ausnahmezustand verhängt. Diese Maßnahme gelte von Mitternacht an für 30 Tage für die Städte Port Said, Suez und Ismailia, sagte der Staatschef am Sonntagabend in einer Fernsehansprache.

Mit dem Ausnahmezustand verbunden sei beispielsweise eine nächtliche Ausgangssperre. Außerdem lud Mursi die Führer der Opposition für Montag zu Gesprächen ein.

In Port Said, Suez und Ismailia war es am Wochenende ebenso wie in einigen anderen Städten des Landes zu blutigen Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden allein in Port Said mehr als 30 Menschen getötet. Zu der Gewalt kam es, nachdem ein Gericht 21 Todesurteile gegen Fußballfans wegen der tödlichen Krawalle in der Hafenstadt im vergangenen Jahr verhängt hatte.

(AFP/tj)
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