23.01.2013, 21:30

700.000 Dollar Schweinefleisch - McDonald's entschädigt Muslime

Weil eine McDonald´s-Filiale Gerichte für Muslime anbot, aber offenbar trotzdem normale Produkte ausgab, ging ein Kunde vor Gericht. Die Fastfood-Kette bestreitet den Vorwurf, zahlt aber trotzdem.

Weil in Dearborn, USA, so viele Muslime leben, gibt es dort zwei McDonald's-Restaurants, die "Halal"-Produkte anbieten, islamisch korrekte Speisen. Dank einer der beiden hat sich die Fastfood-Kette nun in eine kostspielige Angelegenheit verwickelt. Das berichtet die "Daily Mail".

Als in einer der Filialen die speziellen Gerichte für Muslime ausverkauft waren, gab das Schnellrestaurant stattdessen einfach falsche Produkte aus – ohne darauf hinzuweisen, dass sie nicht den islamischen Ernährungsrichtlinien entsprechen.

"Halal" bedeutet in Bezug auf Nahrung unter anderem, dass kein Schweinefleisch verwendet werden darf.

Ein muslimischer Kunde klagte. Die Fastfood-Kette wies zwar jegliche Schuld von sich, hat sich aber zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 700.000 Dollar Strafe an die muslimische Gemeinde Dearborn bereit erklärt.

McDonald´s soll schon häufiger normales Essen als Halal-Food verkauft haben, wenn das ausverkauft war.

(jds)
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