15.12.12

Gehirnerschütterung

US-Außenministerin Clinton wird ohnmächtig

Ein Magenvirus hat Hillary Clinton zugesetzt. Sie dehydrierte, verlor die Besinnung und zog sich beim anschließenden Sturz eine Gehirnerschütterung zu. Eine Nahost-Reise wurde abgesagt.

Foto: AFP
Virus und Gehirnerschütterung haben das amerikanische Außenministerium nur bedingt kopflos gemacht. Hillary Clinton arbeitet für eine Woche von zuhause aus, heißt es
Virus und Gehirnerschütterung haben das amerikanische Außenministerium nur bedingt kopflos gemacht. Hillary Clinton arbeitet für eine Woche von zuhause aus, heißt es

Die erkrankte US-Außenministerin Hillary Clinton ist ohnmächtig geworden und hat sich bei einem anschließenden Sturz eine Gehirnerschütterung zugezogen. Sie erhole sich zu Hause und werde von ihren Ärzten überwacht, teilte das US-Außenministerium am Samstag mit. Sie freue sich darauf, bald wieder in ihrem Büro zu sein, heißt es.

In den vergangenen Tagen war zunächst nur bekannt gegeben worden, dass Clinton eine Magenvirus-Erkrankung erlitt. Dadurch sei die Ministerin so sehr dehydriert worden, dass sie in Ohnmacht fiel, erläuterte Reines. Ihr Gesundheitszustand werde nun regelmäßig von Ärzten überwacht.

Auf ärztlichen Rat hin werde Clinton in der kommenden Woche zu Hause bleiben und von dort aus arbeiten. Sie stehe in regelmäßigem Kontakt mit dem Ministerium. Anfang der Woche hatte sie eine Reise nach Marokko und Tunesien aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

Zwei Kongressausschüsse warten

Am 20. Dezember sollte sie vor zwei Kongressausschüssen zum Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi vom 11. September aussagen. Die Republikaner werfen der Regierung vor, den Vorfall zunächst falsch dargestellt zu haben.

Auch enge Mitarbeiter Clintons haben sich offenbar während eines Europa-Besuchs mit dem Magenvirus infiziert. Die Ministerin selbst leitet nur noch bis zum Ende der ersten Amtszeit von US-Präsident Barack Obama das Außenministerium. Susan Rice, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, sollte ihr nachfolgen, steht aber nach heftiger Kritik durch die Republikaner nicht mehr zur Verfügung. Rice hatte sich nach dem Anschlag von Bengasi mehrere Tage lang geweigert, die Tat als Terroraktion zu charakterisieren. Dabei waren der US-Botschafter und drei seiner Mitarbeiter getötet worden.

Quelle: Reuters/AFP/dapd/dpa/bas
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