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Statistisches Jahrbuch 2008

Frauen müssen mehr arbeiten für ihr Geld

Geringeres Einkommen, längeres Leben: Im Schnitt werden deutsche Frauen mehr als fünf Jahre älter als deutsche Männer, müssen aber auch mit deutlich weniger Geld auskommen. Das geht aus dem neuen Statistischen Jahrbuch hervor - unter anderem. Nachlesen lassen sich dort auch die beliebtesten Kinder-Vornamen und die bundesdeutsche Wirtschaftsleistung.

 

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Deutsches Leben in Zahlen und Fakten (Quelle: Stat. Bundesamt):

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Frauen haben in Deutschland noch immer ein niedrigeres Einkommen als Männer. Das geht aus dem Statistischen Jahrbuch 2008 hervor, das das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vorstellte. Der Bruttostundenlohn für Frauen war um rund ein Viertel niedriger (24 Prozent) als der für Männer. Als Gründe für diese Schieflage nennt das Bundesamt die Beschäftigungsformen. Demnach arbeiten Frauen weit häufiger als Männer in Teilzeit oder in Minijobs.

So waren im vergangenen Jahr Frauen zu 82 Prozent in Teilzeitbeschäftigung, 68 Prozent aller geringfügig Entlohnten waren ebenfalls Frauen. In dem Jahrbuch fasst das Statistische Bundesamt wesentliche Daten aus allen Bereichen des Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens in Deutschland und im Ausland zusammen.

Das Statistische Jahrbuch der Bundesrepublik beschreibt auf mehr als 730 Seiten längerfristige Strukturen und Entwicklungen zwischen Rügen und Alpen. Dazu seien die Daten von 390 Bundesstatistiken alle Bereiche sowie zahlreiche weitere Quellen ausgewertet worden, teile das Statistische Bundesamt mit. Ein Sonderteil gibt zudem einen Überblick über Statistiken nahezu aller Länder der Erde. Wegen der zahlreichen Quellen unterscheidet sich der Erhebungszeitraum zwischen den einzelnen Statistiken.

Demnach erwirtschaftete Deutschland 2006 laut Weltbankerhebung mit rund 3,03 Billionen Dollar 6,2 Prozent des globalen Bruttonationaleinkommens. Damit war die Bundesrepublik hinter den USA und Japan die drittgrößte Volkswirtschaft. Mit 12,3 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe lag die Bundesrepublik 2007 weltweit auf dem zweiten Rang hinter den USA. Gemessen am Bruttonationaleinkommen rangierten die skandinavischen Länder in dieser Auflistung auf den Spitzenplätzen.

Das Statistische Jahrbuch steht als kostenfreier Download auf der Internetseite des Statistischen Bundesamtes bereit. In gebundener Form ist das Kompendium ebenfalls über das Amt oder den Buchhandel für 71 Euro erhältlich.dpa/fas

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