Terrororganisation
Eta bekennt sich zu Anschlag auf Mallorca
Die baskische Terrororganisation Eta hat sich in einem Kommuniqué zu mehreren Attentaten im Juni und Juli bekannt – darunter der Bombenanschlag auf die Ferieninsel Mallorca. In dem Schreiben übernimmt die Eta auch die Verantwortung für den Anschlag in Burgos und zwei weitere Attentate.
Rund anderthalb Wochen nach dem Anschlag auf der spanischen Ferieninsel Mallorca mit zwei toten Polizisten hat sich die baskische Terrororganisation Eta offiziell zu dem Attentat bekannt.
In einem an die baskische Zeitung "Gara" am Sonntag übermitteltem Bekennerschreiben übernimmt die Eta zudem die Verantwortung für einen Anschlag vor einer Kaserne im nordspanischen Burgos am Tag zuvor, bei dem 64 Menschen durch eine Autobombe verletzt wurden.
Auch zwei weitere Attentate im Juni und Juli gehen demnach auf das Konto der Untergrundorganisation, darunter ein Anschlag am 19. Juni, bei dem ein Polizeiinspektor getötet wurde. Die Eta bezeichnete ihn in dem Schreiben als "Folterer", der gegen linke Aktivisten und junge Unabhängigkeitskämpfer vorgegangen sei.
Bei dem Attentat auf Mallorca waren am 30. Juli durch die Explosion einer Bombe zwei Polizisten getötet worden. Die Ermittler machten unmittelbar die Eta für die Tat verantwortlich, eine Großfahndung mit rund 1600 Bematen brachte bislang jedoch noch keinen Erfolg.
Ob sich die Attentäter der Terrororganisation noch auf der Ferieninsel befinden, ist unklar.
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