25.02.13

Beetle Cabrio

Die billigste Art, einen VW offen zu fahren

Noch lässt der Frühling auf sich warten, doch das Beetle Cabrio weckt schon die Vorfreude. Der Käfer-Urenkel als offene Variante ist eine solide Wahl, allerdings mit einer kargen Basisausstattung.

Von Julian Wewer

Auch wenn man es angesichts von Kälte und Dunkelheit kaum glauben mag: Er könnte schon ganz nah sein, der nächste Frühling. Pünktlich dazu bringt VW die Cabrioversion des neuen Beetle zu den Händlern, ab sofort ist sie verfügbar und zu Preisen ab 21.350 Euro erhältlich.

Im Vergleich zum Vorgänger, dem "New Beetle" der Nullerjahre, ist der Neue deutlich gewachsen: Mit 4,27 Metern Länge überragt der "neue Beetle" den "New Beetle" um 15 Zentimeter. In der Breite sind es ebenfalls 8,4 Zentimeter, das aktuelle Modell misst 1,80 Meter ohne Außenspiegel.

Gleichzeitig endet das Dach exakt 147 Zentimeter über dem Boden und ist damit knapp drei Zentimeter niedriger als der Vorgänger. Insgesamt lassen die neuen Proportionen den Beetle nun bulliger wirken.

Ein Spoiler sorgt am Heck für Abtrieb

Sportlich wirkt auch der serienmäßige Heckspoiler, der allerdings ein wenig die Linie stört. Unten ist er schwarz, oben in Wagenfarbe lackiert und an Bord befindet er sich laut VW aus technischen, nicht aus optischen Gründen: Es braucht den Abtrieb, den er erzeugt, in der Topversion ist der Beetle schließlich 200 PS stark und 223 km/h schnell.

Minimal fährt der Beetle mit 105 PS zum Kunden, dann angetrieben von einem 1,2-Liter-TSI, mit 1,4 Litern Hubraum stellt der Motor 160 PS bereit. Auch mit zwei Dieseln ist das Cabrio erhältlich. Sie haben 1,6 und glatte zwei Liter Hubraum, sie liefern 105 beziehungsweise 140 PS. Empfehlenswert für alle Varianten ist das Direktschaltgetriebe DSG, das die Gänge automatisch wechselt und gut 2000 Euro Aufpreis kostet.

Eine weniger gute Wahl ist allerdings die Basisversion des offenen Beetle. Denn die bietet zwar Zentralverriegelung nebst Funkfernbedienung, auch ein CD-Radio mit diversen Anschlussmöglichkeiten ist an Bord. Doch dass eine Klimaanlage fehlt, das tut weh. Auch ein Windschott hat der Wagen nicht serienmäßig an Bord. Wer es will, zahlt 325 Euro extra.

Käfers Erbe – oder doch nicht?

Doch wer das Schott mitbestellt, ist dank seiner und dank der steil aufragenden Frontscheibe bei offener Fahrt ziemlich zugfrei unterwegs. Im Innenraum gibt es genug Platz für vier, das gut gedämmte Stoffdach lässt sich auf Knopfdruck in 9,5 Sekunden öffnen, das Schließen dauert 1,5 Sekunden länger. Übrigens auch während der Fahrt, bis Tempo 50 öffnet und schließt sich das Dach.

Auf der einen Seite Käfer-Look, auf der anderen die Technik des VW Golf, mit Frontmotor und Wasserkühlung – der Beetle polarisiert unter den Autofreunden. Für das Cabrio gibt es allerdings ein Argument, das nicht von der Hand zu weisen ist: Es ist die billigste Möglichkeit, einen offenen VW zu fahren.

Quelle: sp-x
Foto: Volkswagen Aktiengesellschaft

Deutschland 1973, unmittelbar vor der großen Erdölkrise: In diesem Jahr bringt Volkswagen den Passat auf den Markt.

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