11.02.13

Live-Ticker

Klaus Wowereit würdigt Leistung von Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. hat im Vatikan seinen Amtsverzicht angekündigt. Seine Kräfte reichten nicht mehr. Wir berichten live über die Ereignisse

Quelle: Reuters
11.02.2013 1:00 min.
Nach fast acht Jahren an der Spitze der römisch-katholischen Kirche wird Papst Benedikt XVI. Ende Februar sein Amt niederlegen. Passanten in München reagierten darauf mit gemischten Gefühlen.

+++ 16:17 Uhr: Der evangelische Landesbischof von Baden, Ulrich Fischer, wirft Papst Benedikt XVI. fehlenden Einsatz für die Ökumene vor. In den acht Jahren seines Pontifikats habe es "nur wenige Impulse für die Ökumene gegeben", sagte Fischer in Karlsruhe. Auch der Deutschlandbesuch des Papstes 2011 habe keine positiven Signale in Richtung der evangelischen Kirche gebracht. Für den Rückzug des 85 Jahre alten Papstes habe er Verständnis: "Dieser in der Neuzeit einmalige Schritt eines Papstes verdient Hochachtung."

+++ 16:14 Uhr: Der Zentralrat der Juden dankt Papst Benedikt XVI. für seine Verdienste um die Versöhnung mit dem Judentum. Der Papst habe dem jüdisch-christlichen Verhältnis "neue Impulse verliehen und es mit Herzlichkeit erfüllt", sagte der Präsident des Zentralrats, Dieter Graumann, in Berlin. "Couragiert hat er den Kurs der Annäherung und Freundschaft seines Vorgängers fortgesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar." "Der Papst habe das Gespräch mit der jüdischen Gemeinschaft ausdrücklich gesucht und in gegenseitiger Wertschätzung auch schwierige Themen nicht gemieden." Der Zentralrat würdige die Leistungen des Papstes "mit tiefem Respekt" und wünsche ihm "von Herzen alles Gute und Gottes Segen!"

+++ 16:10 Uhr: Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki lässt auf seiner Website mitteilen: "Für mich ist es ein Zeichen von Demut und Sorge um die ihm anvertraute Kirche, dass dieser große Papst seinen Rücktritt angekündigt hat. Ich habe davon heute mit Respekt, Verständnis und großem Bedauern erfahren. Wie in allen anderen Belangen seines segensreichen Pontifikats handelt der Papst mit großer Umsicht und weit vorausschauend, auch wenn es um seine eigene Person geht." Weiter heißt es dort: "Der Papst verkörpert in seiner Person die Einheit der Kirche, insofern geht uns sein Rücktritt alle an. Ich lade daher alle ein, sich im Gebet mit dem Heiligen Vater zu verbinden."

+++ 15:58 Uhr: Die Spitzenkandidaten der Grünen bei der Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin, haben das Eintreten von Papst Benedikt XVI. für eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung und gegen Hunger und Armut gewürdigt. "Mit vielen anderen Positionen, wie etwa zur Empfängnisverhütung und zur Homosexualität, sind wir Grünen nicht einverstanden", hieß es in einer am Montag in Berlin veröffentlichten Erklärung. Mit der Überzeugung, dass ein verliehenes Amt auch wieder abgegeben werden könne und durch Wahl auf einen Nachfolger übertragen werde, halte "ein Stück mehr Demokratie Einzug in die katholische Kirche".

+++ 15:47 Uhr: Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx spricht Papst Benedikt XVI. seinen Respekt für dessen Entscheidung aus. "Es ist ein mutiger Schritt", sagte Marx in München. "Er hat gesehen, dass seine Kräfte nachlassen und wie sich die Welt verändert hat, welche Herausforderungen da sind." Marx sagte, er habe sich seinem Vorgänger auf dem Stuhl des Münchner Erzbischofs immer sehr verbunden gefühlt – "Eine Vater-Sohn-Beziehung in gewisser Weise".

+++ 15:21 Uhr: Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, bringt einen lateinamerikanischen Papst ins Gespräch. Er rechne mit einer intensiven Nachfolgedebatte, sagte Zollitsch. "Es wird spannend werden", sagte Zollitsch in Freiburg. "Ich sehe keinen Kardinal, der ein geborener Nachfolger wäre." Die Wahl eines neuen Papstes werde im Zeichen der Internationalisierung der katholischen Kirche stehen. "Die Frage, ob ein künftiger Papst aus Lateinamerika kommen sollte, wird eine gewichtige Rolle spielen." Zollitsch sagte, er sei von der Rücktrittsankündigung überrascht worden. "Wir verlieren einen großen Gesprächspartner. Er wird uns fehlen, aber vieles von ihm wird bleiben."

+++ 15: 19 Uhr: Als erster lateinamerikanischer Kirchenmann hat der argentinische Weihbischof Alberto Bochatey auf den angekündigten Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. reagiert: "Ich glaube, dass die Kardinäle genauso überrascht sind wie wir", sagte der Weihbischof in La Plata, der am Montag zufällig im argentinischen Frühstücksfernsehen in der Sendung "Hola Chiche" zu Gast war. Unter den Kardinälen beginne nun "ein Dialog".

Unterdessen forderte der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Miguel Angel Mancera, einen lateinamerikanischen Nachfolger auf dem Stuhl Petri. "Der nächste Papst muss ein Lateinamerikaner sein", schrieb Mancera in seinem Twitter-Account. Mexiko-Stadt zählt zu den größten katholischen Städten weltweit.

+++ 15:16 Uhr: Bundespräsident Joachim Gauck hat seine Achtung für den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. ausgedrückt. Für solch einen "historisch höchst seltenen Beschluss sind großer Mut und Selbstreflektion nötig", sagte Gauck: "Beides findet meinen außerordentlichen Respekt."

Gauck, der kürzlich den Papst im Vatikan getroffen hatte, würdigte Benedikts "Weisheit und seine menschliche Bescheidenheit". Das Motto "Deus caritas est" (Gott ist Liebe) sei Benedikts feste Überzeugung gewesen. Das habe ihn zu einem glaubwürdigen Zeugen dieses Ausspruches gemacht, sagte der evangelische Theologe Gauck.

Für die Deutschen habe Benedikt aufgrund seiner Herkunft eine besondere Bedeutung gehabt. Der Bundespräsident würdigte Benedikts Vermögen, Menschen zu erreichen. Viele Menschen, darunter nicht nur Katholiken, hätten durch ihn Orientierung und Ermutigung zum Glauben gefunden. Er wünsche dem Papst einen erfüllten und gesegnten Lebensabend, sagte Gauck.

+++ 14.51 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) würdigte den Amtsverzicht des Papstes. "Diese ungewöhnliche Entscheidung verdient großen menschlichen Respekt", teilte Wowereit mit, ohne dies weiter zu begründen. "Berlin und die deutschen Katholikinnen und Katholiken werden den historischen Besuch des deutschen Papstes im September 2011 in unserer Stadt im Gedächtnis behalten", fügte Wowereit hinzu, der selbst Katholik ist.

+++ 14.49 Uhr: Der Chef der SPD-Fraktion im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, würdigte Papst Benedikt: Dieser habe "seiner Kirche mit seiner großen geistlichen und intellektuellen Autorität Orientierung gegeben und Maßstäbe gesetzt". Er wünsche sich, dass "die katholische Kirche unter seinem Nachfolger diesen Weg der Öffnung mit Nachdruck weiter verfolgt".

+++ 14.43 Uhr: Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. ist für seinen langjährigen Wegbegleiter und Freund Max Seckler ein Zeichen der Größe. "Er stärkt damit die Auffassung, dass ein Papst aufhören soll, wenn es ihm die Gesundheit gebietet", sagte der Tübinger Theologe. "Er hat sehr gelitten unter manchen Dingen, die dieses Amt mit sich bringt", fügte der 85-Jährige hinzu.

"Man kann sich schwer vorstellen, welche Intrigen es da in Rom gibt, mit denen er sich rumschlagen muss. Das hat ihn sehr belastet, weil er ja ein Theologe ist und ein edler Mensch", sagte Seckler. Er habe sich schon seit Jahren gefragt, wie lange Benedikt XVI. diese Belastung nach aushalten könne.

+++ 14.40 Uhr: Der ehemalige Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano nannte die Rücktrittsankündigung des Papstes einen "Blitz aus heiterem Himmel".

+++ 14.39 Uhr: Vatikansprecher Lombardi betonte, am Konklave zur Wahl seines Nachfolgers werde der Papst nicht teilnehmen. Über das weitere Vorgehen zur Vorbereitung einer Papstwahl in dieser "neuartigen Situation" entschieden demnach die zuständigen Vatikanbehörden. Zuletzt war ein Papst vor rund 800 Jahren zurückgetreten.

+++ 14.36 Uhr: Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn bekundet "höchsten Respekt und Hochachtung" vor der Entscheidung Papst Benedikts XVI. zum Amtsverzicht. Zugleich sei er von diesem Schritt "schmerzlich berührt", sagte Schönborn. Benedikt XVI. sei mit seinen fast 86 Jahren noch immer "geistig völlig auf der Höhe seines Amtes", betonte der Wiener Erzbischof. Der Papst nehme seine Aufgaben "mit einer bewundernswerten geistigen und geistlichen Klarheit und Tiefe" wahr.

+++ 14.35 Uhr: Papst Benedikt XVI. wird nach Ansicht des britischen Premierministers David Cameron von "Millionen Menschen als spirituelle Leitfigur vermisst werden". Cameron würdigte die Bemühungen des Papstes um die Stärkung der Beziehungen zwischen dem Vatikan und Großbritannien. An den Besuch des Papstes in Großbritannien 2010 erinnere sich das Land mit "großem Respekt und Zuneigung". Es war der erste Staatsbesuch eines Papstes in dem Land seit der Abspaltung der anglikanischen Kirche unter König Heinrich VIII. im Jahr 1534.

+++ 14.30 Uhr: Israels Oberrabbiner Yona Metzger lobt die Verdienste von Benedikt XVI. im Dialog zwischen den großen Religionen. "Während seiner Amtszeit gab es die besten Beziehungen zwischen der Kirche und dem Oberrabbinat. Wir hoffen, dass sich das fortsetzt", ließ Metzger ausrichten. "Er verdient ein hohes Ansehen für den Ausbau der interreligiösen Verbindungen zwischen Judentum, Christentum und Islam."

+++ 14.28 Uhr: Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, findet kritische Worte für den deutschen Papst. "Das Pontifikat von Papst Benedikt XVI. war eine verpasste Chance", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. "Unter ihm ist die katholische Kirche teilweise wieder hinter Erneuerungen durch das zweite vatikanische Konzil zurückgefallen, beispielsweise durch die Aufhebung der Exkommunikation der antisemitisch-ausgerichteten Piusbruderschaft."

Auch seine Worte gegen Homosexuelle seien ein Angriff auf den säkularen Verfassungsstaat, auf die Menschenrechte und eine humanistisch orientierte Werteordnung gewesen. "Von seinem Nachfolger erwarten wir, dass er sich seiner Verantwortung im Umgang mit Juden, Muslimen, Homosexuellen und Frauen bewusst ist und Gesellschaften hier nicht mehr spaltet, sondern eint."

+++ 14.27 Uhr: Justin Welby, Erzbischof von Canterbury und Oberhaupt der anglikanischen Kirche mit ihren 80 Millionen Gläubigen, äußerte sein Verständnis für die Entscheidung. "Wir haben heute morgen mit schwerem Herzen, aber großem Verständnis die Entscheidung des Papstes aufgenommen, die Bürden des Amtes als Bischof von Rom abzulegen, ein Amt, das er mit großer Würde, Einsicht und Mut ausgefüllt hat", sagte er. "Wir beten, dass Gott ihn im Ruhestand mit Gesundheit und Frieden beschenkt, und wir vertrauen die dem Heiligen Geist an, die nun die Verantwortung übernehmen, seinen Nachfolger zu wählen."

+++ 14.26 Uhr: Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. als "große menschliche und religiöse Geste" gewürdigt. Die deutschen Bischöfe seien "erfüllt von großem Respekt und von Bewunderung für seine Entscheidung", erklärte der Freiburger Erzbischof.

+++ 14.20 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bedauert den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. zutiefst. Seine Entscheidung verdiene dennoch größten Respekt, erklärte er. "Mit seiner charismatischen Ausstrahlung und seinem unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Kirche hat der Papst aus Bayern die Menschen in aller Welt begeistert."

+++ 14.19 Uhr: Die russisch-orthodoxe Kirche hofft, dass sich unter einem neuen römischen Papst die guten Beziehungen zur katholischen Kirche fortsetzen. "Es gibt keinen Grund zu erwarten, dass es zu einer wesentlichen Veränderung in der Politik des Vatikan gegenüber der orthodoxen Kirche kommt", sagte der für den Dialog mit den Katholiken zuständige Sekretär des russisch-orthodoxen Außenamtes, Erzpriester Dmitri Sizonenko.

+++ 14.08 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Papst Benedikt XVI. für seine Arbeit als Kirchenoberhaupt gedankt. Sie äußerte am Montag in Berlin "allerhöchsten Respekt" für dessen Rücktrittsentscheidung. Die Kanzlerin fügte hinzu, Benedikt XVI. "ist und bleibt einer der bedeutendsten religiösen Denker unserer Zeit". "Die Worte des Papstes werden mich noch lange begleiten", so Merkel.

+++ 14.04 Uhr: Nach dem Streit um ein umstrittenes Papst-Titelbild hat sich das Satiremagazin "Titanic" enttäuscht über den Rücktritt des katholischen Kirchenoberhauptes gezeigt. "Es ist schade, dass damit einer unserer besten Mitarbeiter vorschnell das Handtuch wirft", sagte Chefredakteur Leo Fischer leicht amüsiert. Die Redaktion sei "schockiert und traurig", allerdings auch verärgert: "Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. war nicht mit uns abgesprochen." Da die neue "Titanic"-Ausgabe erst Anfang März erscheine, werde die Redaktion das Thema natürlich aufgreifen: "Das müssen wir tun", sagte Fischer.

+++ 14.03 Uhr: Ausdrücklich betont Benedikt in seiner im Original auf Latein gehaltenen Erklärung, er habe die Entscheidung für den Rücktritt "mit voller Freiheit" getroffen. Weder interne Machtkämpfe im Vatikan noch Kritik an seiner konservativen Amtsführung oder der "Vatileaks"-Skandal oder Spekulationen um Geldwäsche durch die Vatikanbank IOR lässt er als Gründe für seinen Rückzug gelten.

+++ 14.01 Uhr: Der langjährige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat den scheidenden Papst Benedikt XVI. als "größten Sohn Bayerns" in der mehr als tausendjährigen Geschichte des Landes gewürdigt. "Papst Benedikt ist nicht nur durch sein Amt, sondern durch seine Person eine moralische Instanz in der Welt", erklärte er. "Wie kein Zweiter stellt er sich gegen Gewalt, Totalitarismus und Auswüchse des Kapitalismus in der Welt. Unvergleichlich sind seine Bescheidenheit und seine besondere Gabe, auch im 21. Jahrhundert den Menschen das Evangelium nahe zu bringen." Und mit seinem Wort "Mein Herz schlägt bayerisch, in meinem Amt gehöre ich der Welt" habe der Papst "die Verbundenheit und Liebe zu seiner Heimat Bayern auch in seinem weltumspannenden Amt unnachahmlich zum Ausdruck gebracht".

+++ 13.59 Uhr: Der für die Kirchen zuständige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte: "Wir alle spüren Respekt gegenüber dem Papst aus Bayern für sein Wirken". "Mit großer Dankbarkeit" erinnerte er an den Deutschlandbesuch des Papstes 2011 und die Rede vor dem Bundestag. Die Visite im evangelischen Augustinerkloster in Erfurt sei "ein historisches Zeichen ökumenischer Verbundenheit" gewesen.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle äußerte "höchsten Respekt" vor der Rücktrittsentscheidung. Der Papst sei "mit Leib und Seele und voller Überzeugung und Demut Oberhaupt der katholischen Kirche". "Die Menschen in Deutschland, auch diejenigen, die nicht katholischen Glaubens sind, hatten während seines Pontifikats das Gefühl: 'Wir sind Papst'".

+++ 13.57 Uhr: Nach den geltenden Bestimmungen muss ein Konklave zur Papstwahl zwischen dem 15. und 20. Tag nach Beginn der Sedisvakanz beginnen. "Damit dürften wir zu Ostern einen neuen Papst haben", sagte Vatikansprecher Federico Lombardi.

+++ 13.56 Uhr: Die Rücktrittsentscheidung von Papst Benedikt XVI. ist nach Vatikanangaben nicht auf eine akute Erkrankung zurückzuführen. Allerdings hätten in den letzten Monaten Benedikts Kräfte nachgelassen, sagte Lombardi. Dies habe der Papst klar erkannt.

+++ 13:40 Uhr: Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat sehr überrascht auf den Rücktrittsankündigung des Papstes aus Gesundheitsgründen reagiert. "Mein persönlicher Eindruck war, dass der Heilige Vater geistig fit war und sehr interessiert an aktuellen Themen, insbesondere zu Themen rund um Europa", erklärte die Regierungschefin am Montag. Der Papst hatte Kramp-Karrenbauer erst am vergangenen Donnerstag zu einer Privataudienz empfangen. Es war der erste Besuch eines Saar-Regierungschefs im Vatikan seit 28 Jahren.

+++ 13:35 Uhr: Nach der Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt lädt das Erzbistum Berlin zum Gottesdienst in die St. Hedwigs-Kathedrale. "Wir wollen damit die Entscheidung des Heiligen Vaters im Gebet begleiten", erklärte Generalvikar Prälat Tobias Przytarski am Montag. Der Gottesdienst beginnt um 18.00 Uhr.

+++ 13:33 Uhr: Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat mit Respekt und Bedauern auf den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. reagiert. "Das Papstamt erfordert alle Kraft des Körpers und des Geistes, und wenn ein Mann mit 84 Jahren feststellt, dass seine Kräfte nicht mehr ausreichen, dann verdient das alle Hochachtung", sagte Jaschke am Montag. "Es ist ein Zeichen von wahrhaftiger Größe, dass er diese Entscheidung selbst trifft", so Jaschke, der bei dem damaligen Theologieprofessor Joseph Ratzinger studiert hatte.

+++ 13.32 Uhr: Papst Benedikt XVI. wird nach dem Ende seiner Amtszeit in ein Kloster im Vatikan umziehen. Bevor Benedikt dort einziehen könne, müssten noch Umbauarbeiten abgeschlossen werde, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Dort wolle Benedikt ein Leben in Gebet und Meditation führen. Für die Übergangszeit werde er in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo bei Rom wohnen. "Wenn die Sedisvakanz beginnt, wird der Papst zuerst nach Castel Gandalfo umziehen", sagte er.

+++ 13.31 Uhr: Auch Vatikan überrascht: Die Entscheidung von Papst Benedikt XVI., das höchste Amt der römisch-katholischen Kirche aufzugeben, traf auch den Vatikan unerwartet. Es hat uns überrascht, sagte ein Vatikan-Sprecher am Montag. Der Papst habe den Entschluss aus freien Stücken getroffen, und der Rücktritt entspreche dem Kirchenrecht.

Eine Spaltung der Kirche befürchte der Papst durch seinen Rücktritt nicht, sagte der Vatikansprecher. Er sei sich aber der großen Probleme bewusst, die vor der katholischen Kirche stünden.

+++ 13.29 Uhr: Überraschung in Polen: Die Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. wurde im katholischen Polen mit großer Überraschung, aber auch mit Respekt aufgenommen. "Das ist für uns eine große Überraschung", sagte Bischof Wojciech Polak, Sekretär der Katholischen Bischofskonferenz Polens. Adam Boniecki, einer der bekanntesten katholischen Intellektuellen Polens, nannte den Schritt wichtig und richtungsweisend für die Zukunft der Kirche.

"Ich denke, er wollte keine Wiederholung der dramatischen letzten Monate des Pontifikats von Johannes Paul II.", sagte Adam Boniecki, einer der bekanntesten katholischen Intellektuellen Polens, in einer auf der Webseite der katholischen Wochenzeitschrift "Tygodnik Powszechny" veröffentlichten Stellungnahme. "Man muss Benedikt dankbar sein, dass er gezeigt hat, wie sich das Problem von Amt, Alter und Schwäche in großem Glauben lösen lässt."

+++ 13.18 Uhr: Der Theologe und Papst-Kritiker Hans Küng hat Benedikt XVI. für seinen Rücktritt Respekt gezollt. Dieser Schritt sei "aus vielen Gründen verständlich", sagte Küng am Montag. "Zu hoffen ist aber, dass Ratzinger nicht Einfluss auf die Wahl seines Nachfolgers nimmt", betonte der 84-Jährige. Allerdings habe Benedikt XVI. in seiner Amtszeit so viele Konservative Kardinäle berufen, dass unter ihnen kaum eine Person zu finden sei, "die die Kirche aus ihrer vielschichtigen Krise herausführen könnte".

Küng hatte Benedikt XVI. jahrelang vorgeworfen, die Kirche von den Menschen zu entfremden und dadurch eine Kirchenspaltung heraufzubeschwören. Küng und Joseph Ratzinger hatten als Theologieprofessoren in den 1960er Jahren an der Universität Tübingen zusammengearbeitet.

+++ 13.16 Uhr: Vatikansprecher Federico Lombardi rechnet bis Ostern mit der Wahl eines Nachfolgers für Papst Benedikt XVI. Nach seinem Rücktritt zu Ende Februar werde der 85-Jährige sich in ein ehemaliges Kloster von Klausurschwestern im Vatikan zurückziehen, erklärte Lombardi am Montag in Rom. Bis zum Abschluss der Umbauarbeiten in dem Konvent werde Benedikt in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo bei Rom wohnen. Der Ostersonntag fällt in diesem Jahr auf den 31. März. Vatikansprecher Lombardi betonte, am Konklave zur Wahl seines Nachfolgers werde der Papst nicht teilnehmen. Über das weitere Vorgehen zur Vorbereitung einer Papstwahl in dieser "neuartigen Situation" entschieden demnach die zuständigen Vatikanbehörden. Zuletzt war ein Papst vor rund 800 Jahren zurückgetreten.

+++ 13.14 Uhr: Die Universität Regensburg hat ihren ehemaligen Dogmatik-Professor, Papst Benedikt XVI., als einen hoch angesehenen Wissenschaftler gewürdigt. "Er hat die theologische Fakultät durch seine Tätigkeit erheblich aufgewertet", sagte der Kanzler der Uni Regensburg, Christian Blomeyer, am Montag. In Regensburg war Joseph Ratzinger von 1969 bis 1977 Dogmatik-Professor, zuletzt war der heutige Papst damals auch Vizepräsident der Hochschule. Bis heute wird der Pontifex als Honorarprofessor der Hochschule geführt.

+++ 13.08 Uhr: Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bedauert den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. zutiefst. Seine Entscheidung verdiene dennoch größten Respekt, sagte Seehofer am Montag nach Angaben der Staatskanzlei in München. "Mit seiner charismatischen Ausstrahlung und seinem unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Kirche hat der Papst aus Bayern die Menschen in aller Welt begeistert." Mit seiner Theologie habe er die katholische Kirche in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich geprägt. "Wir sind stolz auf das Pontifikat von Papst Benedikt XVI. Deutschland und Bayern haben ihm unendlich viel zu verdanken", sagte Seehofer.

+++ 13.02 Uhr: Frankreichs Staatschef François Hollande würdigt den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. als "höchst achtbaren" Schritt. Frankreich würdige "den Papst, der eine solche Entscheidung trifft", sagt Hollande.

+++ 12.51 Uhr: Politiker reagieren auf Twitter - "Wir waren Papst": Auf Twitter finden sich erste Reaktionen deutscher Politiker auf die Rücktrittsankündigung:

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe auf Twitter (@groehe): "Großer Respekt vor der Entscheidung von Papst Benedikt XVI. und einem eindrucksvollen Leben im Dienste des Evangeliums und der Menschen!"

FDP-Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler auf Twitter (@f_schaeffler): "Schade! Benedikt XVI ist ein Papst der Moderne, der die Religionsfreiheit konsequent gegen jedwede Anfeindungen..."

Bundestagesabgeordneter und Thüringer FDP-Generalsekretär Patrick Kurth auf Twitter (@Patrick_Kurth): "Wir waren Papst."

Stellvertretende Generalsekretärin der CSU, Dorothee Bär, auf Twitter (@DoroBaer): "Bin erschüttert, dass Papst Benedikt zurücktritt. An meinem Geburtstag gewählt. Selbst im Dreipäpstejahr geboren. Seufz"

SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese auf Twitter (@KerstinGriese): "Der Papst kündigt am Rosenmontag seinem Rücktritt an. So was konnte sich niemand ausdenken. Aber nun: Hoffnung auf Reformen! Dringend nötig!!"

Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader, auf Twitter (@JohannesPonader): "Die @Piratenpartei kommentiert den Rücktritt des Papstes nicht. Wir stehen für eine Trennung von Staat und Religion."

+++ 12.49 Uhr: Benedikts Bruder seit Monaten eingeweiht: Der Papst ermüde rascher, sagt sein Bruder Georg. Der 89-Jährige nennt den Rücktritt seines Bruders vom Amt des katholischen Kirchenoberhauptes einen "natürlichen Vorgang". "Mein Bruder wünscht sich im Alter mehr Ruhe." Georg Ratzinger sagt weiter: "Ich war eingeweiht." Er räumt ein, seit Monaten von den Rücktrittsplänen des Papstes gewusst zu haben. Georg Ratzinger, wie sein Bruder katholischer Priester, war drei Jahrzehnte lang Domkapellmeister in Regensburg und damit Leiter der weltberühmten Regensburger Domspatzen. Später sagte Georg Ratzinger noch, er hoffe auf mehr gemeinsame Zeit im Urlaub. Bislang sei das Kirchenoberhaupt zwischen den Mahlzeiten "immer im Geschirr" gewesen, sagte er Reuters TV in Regensburg. "Im Urlaub wird's leichter werden."

+++ 12.43 Uhr: Ungläubiges Staunen auf dem Petersplatz: Auf dem Petersplatz herrscht ungläubiges Staunen unter den Touristen und Gläubigen, wir die Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Italiens Regierungschef Mario Monti nimmt die unerwartete Nachricht erschüttert auf.

+++ 12.40 Uhr: Bundesregierung zollt Benedikt "allerhöchsten Respekt": Lange hat die Bundesregierung für ihre Stellungnahme nicht gebraucht: "Die Bundesregierung hat den allerhöchsten Respekt für den Heiligen Vater, für seine Leistung, für seine Lebensleistung für die katholische Kirche", sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. "Er hat seine ganz persönliche Handschrift als Denker an der Spitze dieser Kirche und auch als Hirte eingebracht." Ihm gebühre Dank dafür, diese Weltkirche acht Jahre lang so geleitet zu haben.

Seibert fügt hinzu, welche Gründe auch immer zu dem Schritt geführt hätten, sie seien "natürlich zu ehren und zu achten". Der Sprecher kündigt an, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch am Montag zu dem Rücktritt äußern werde.

+++ 12.36 Uhr: Zeichen der Größe: "Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. ist für seinen langjährigen Kollegen und Freund Max Seckler ein Zeichen der Größe des Kirchenoberhaupts. "Er stärkt damit die Auffassung, dass ein Papst aufhören soll, wenn es ihm die Gesundheit gebietet", sagt der Tübinger Theologe. "Er hat sehr gelitten unter manchen Dingen, die dieses Amt mit sich bringt", fügt der 85-Jährige hinzu.

"Man kann sich schwer vorstellen, welche Intrigen es da in Rom gibt, mit denen er sich rumschlagen muss. Das hat ihn sehr belastet, weil er ja ein Theologe ist und ein edler Mensch." Er habe sich schon seit Jahren gefragt, wie lange Benedikt XVI. diese Belastung nach aushalten könne.

+++ 12.29 Uhr: Vatikan völlig überrascht"Wie ein Blitz aus heiterem Himmel", so Kardinal Angelo Sodano, ehemaliger Kardinalssekretär, hat die Nachricht auch im Vatikan völlig unerwartet eingeschlagen.

+++ 12.23 Uhr: "Das Alter drückt": Papst-Bruder Georg Ratzinger nennt die angeschlagene Gesundheit von Benedikt XVI. als Grund für dessen Rücktritt. "Das Alter drückt", sagt der 89-Jährige. Sein Arzt habe dem Papst geraten, keine transatlantische Reisen mehr zu unternehmen. Auch das Gehen bereite seinem Bruder zunehmend Schwierigkeiten.

+++ 12.21 Uhr: Die Bundesregierung äußert sich in einer ersten Reaktion zurückhaltend zur Ankündigung von Papst Benedikt XVI., sein Pontifikat am 28. Februar abzugeben. Regierungssprecher Steffen Seibert, den die Meldung während der Bundespressekonferenz am Montag in Berlin erreicht, bittet um Zeit für eigene Recherchen. Er sagt aber: "Das wäre eine bewegende Meldung."

+++ 11.53 Uhr: Benedikt XVI. kündigt Rücktritt an. Während eines öffentlichen Konsistoriums in Rom kündigt Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt an. Der 85 Jahre alte Benedikt begründet diesen Schritt mit seinem Gesundheitszustand. Seine geistigen und körperlichen Kräfte hätten in den vergangenen Monaten derart abgenommen, dass er seinen Dienst nicht mehr ausreichend ausführen könne, heißt es in einer Erklärung. Er wolle daher am 28. Februar 2013 von seinem Amt zurücktreten, das er seit 2005 innehatte. Eine Konklave muss nun über die Nachfolge entscheiden.

Quelle: BM
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Benedikt XVI. - eine Chronolgie
  • Wichtige Daten im Pontifikat

    Er ist der älteste Papst seit hundert Jahren und das am längsten amtierende katholische Kirchenoberhaupt aus Deutschland: Im Alter von 85 Jahren hat Benedikt XVI. nach fast acht Jahren im Amt am Montag seinen Rücktritt angekündigt. Stationen seines Pontifikats.

  • 19. April 2005

    Joseph Ratzinger wird als erster Deutscher seit fast 500 Jahren Papst.

  • 18. bis 21. August 2005

    Papst Benedikt XVI. besucht auf seiner ersten Auslandsreise Deutschland. Vor einer Million Pilger feiert er beim Weltjugendtag auf dem Kölner Marienfeld Gottesdienst.

  • 25. Dezember 2005

    Veröffentlichung der ersten Enzyklika „Deus caritas est“ (Gott ist die Liebe). Das Lehrschreiben hebt die zentrale Bedeutung von Liebe und Barmherzigkeit für das Zusammenleben der Menschen und das Handeln der Kirche hervor.

  • 20. Mai 2006

    Treffen mit dem russisch-orthodoxen Metropoliten Kyrill. Die Annäherung an die Orthodoxen wird zum zentralen ökumenischen Bestreben des Papstes.

  • 28. Mai 2006

    Auf seiner Polenreise besucht der Papst das NS-Konzentrationslager Auschwitz.

  • 9. bis 14. September 2006

    Besuch seiner bayerischen Heimat. In einer Rede in Regensburg zitiert Benedikt den byzantinischen Kaiser Manuel II. aus dem 14. Jahrhundert, wonach der muslimische Prophet Mohammed „nur Schlechtes und Inhumanes“ gebracht habe. Es folgen weltweite Proteste von Muslimen.

  • 30. November 2007

    Benedikt veröffentlicht seine zweite Enzyklika „Spe salvi“ (Über die christliche Hoffnung). Darin macht er deutlich, dass nicht Fortschritt und Wissenschaft die Menschheit retten können, sondern nur die im Christentum verwirklichte gemeinsame Hoffnung.

  • 15. bis 21. April 2008

    Bei einer USA-Reise trifft Benedikt als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche Opfer des sexuellen Missbrauchs durch Geistliche.

  • 21. Januar 2009

    Der Holocaust-Leugner Richard Williamson und drei weitere Bischöfe der erzkonservativen Piusbruderschaft werden auf Anordnung des Papstes wieder in die Kirche aufgenommen. Die Entscheidung sorgt weltweit für Empörung.

  • 8. bis 15. Mai 2009

    Auf einer Reise ins Heilige Land ruft der Papst zum Dialog der Religionen auf und spricht sich klar gegen Antisemitismus aus.

  • 29. Juni 2009

    Papst Benedikt veröffentlicht seine dritte Enzyklika, die Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ (Die Liebe in der Wahrheit). Darin befasst er sich kritisch mit der Globalisierung und den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise.

  • 15. Januar 2010

    Die Enthüllungen am Berliner Canisius-Kolleg bringen nach einigen anderen Ländern auch in Deutschland einen Skandal um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester ins Rollen.

  • 29. Juni 2010

    Einrichtung des neuen „Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung“. Benedikt will damit gegen die schwindende Bedeutung des Christentums in vielen Ländern kämpfen.

  • 20. November 2010

    Für „begründete Einzelfälle“ etwa zum Schutz vor Aids erlaubt der Papst den Gebrauch von Kondomen und vollzieht damit eine Wende in der bisherigen Sexuallehre der katholischen Kirche.

  • 23. September 2011

    In einem historischen Akt trifft Benedikt an einer der Wirkungsstätten des Reformators Martin Luther in Erfurt Vertreter der Evangelischen Kirche. Hoffnungen auf schnelle Fortschritte in der Ökumene enttäuscht der Papst aber.

  • 28. März 2012

    Benedikt trifft Kubas Revolutionsführer Fidel Castro.

  • 6. Oktober 2012

    In der Affäre um den Diebstahl geheimer Vatikan-Dokumente wird der päpstliche Ex-Kammerdiener Paolo Gabriele zu 18 Monaten Haft verurteilt. Der Papst begnadigt ihn kurz vor Weihnachten.

  • 24. Oktober 2012

    Die Piusbruderschaft schließt den umstrittenen Bischof Williamson aus.

  • 12. Dezember 2012

    Der Papst wendet sich erstmals über den Kurznachrichtendienst Twitter an Gläubige. Quelle: dpa

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