07.02.13

Mobilfunk

Telefónica feiert Durchbruch bei LTE-Telefonaten

Mobilfunkstandard der vierten Generation: Wegen Verbindungsproblemen wurde LTE für Sprachtelefonie bisher kaum genutzt. Telefónica will das ändern und hat nun einen "technischen Durchbruch" erzielt.

Foto: dpa

Telefónica hat laut eigenen Angaben einen „technischen Durchbruch“ beim LTE-Telefonieren erzielt
Telefónica hat laut eigenen Angaben einen "technischen Durchbruch" beim LTE-Telefonieren erzielt

Der Telekommunikationskonzern Telefónica hat in Deutschland nach eigenen Angaben einen technischen Durchbruch im Mobilfunknetz der vierten Generation erzielt. Als weltweite Premiere habe man Telefongespräche ohne Unterbrechung aus dem LTE-Netz in das UMTS-Netz übergeben.

"Das ist so, als würde man beim Musikhören den MP3-Player mitten im Song austauschen, ohne dass man eine Unterbrechung hört, sagte ein Telefónica-Sprecher. Bislang werden Telefonate, die über LTE geführt werden, unterbrochen, wenn das Mobiltelefon keine LTE-Verbindung mehr hat und auf ältere Standards wie GSM oder UMTS zurückschaltet.

Wegen der Verbindungsprobleme wurde die vierte Mobilfunkgeneration LTE bislang kaum für Sprachtelefonie ("Voice over LTE") genutzt, sondern vor allem für schnelle Datenverbindungen. Dabei ermöglicht LTE beim Telefonieren kürzere Rufaufbauzeiten und eine Absenkung des Stromverbrauchs auf dem Handy.

Test unter "Realbedingungen"

Nun habe man unter "Realbedingungen eines echten Mobilfunknetzes" die technische Übergabe von laufenden Telefonaten von LTE in andere Netze erfolgreich getestet. Dabei seien Komponenten von verschiedenen Lieferanten verwendet worden.

Der Mobilfunkstandard LTE wird in Deutschland in den Netzen der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica (O2) angeboten. René Schuster, Chef der Telefónica Deutschland, sagte, mit dem neuen Übergabe-Verfahren ("Handover") würden seine Kunden "die höchstmögliche Tonqualität und Zuverlässigkeit für ihre Telefonate mit LTE-Smartphones bekommen".

Quelle: dpa/jk
Foto: HTC

HTC One X Plus:
Im Gehäuse des vom HTC One X abstammenden HTC One X Plus arbeitet ein Tegra-3-Prozessor mit vier Rechenkernen mit bis zu 1,7 Gigahertz. Der 4,7-Zoll-Touchscreen bietet 1280x720 Bildpunkte. Das One X Plus punktet mit üppigem Speicher, tollem Display sowie Top-Arbeitstempo. Die Software ist gut und die Verarbeitung hochwertig.
Testnote: gut (1,78)
Stärken: Großes, scharfes Display, sehr hohes Arbeitstempo, flüssige und einfache Bedienung, hohe Grafikleistung, NFC, sehr großer Gerätespeicher, guter Klang beim Telefonieren, zeigt trotz Android 4.1 Flash-Videos
Schwächen: Kein Speicherkartenschacht, Akku fest verbaut, schlechte Bildqualität bei schwacher Beleuchtung
Test: HTC One X Plus
Ab 559,95 EUR bei idealo.de

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