01.02.13

Urabstimmung

E.on-Mitarbeiter streiken für mehr Geld

Die Mitarbeiter von E.on haben sich mit erdrückender Mehrheit für einen Streik ausgesprochen, nachdem zuvor die Tarifverhandlungen gescheitert waren. Die Gewerkschaften verlangen 6,5 Prozent mehr Geld.

Foto: Burkhard Fuchs

Warnstreik bei E.on vor zwei Wochen. Nun drohen dem Energieversorger unbefristeter Ausstand
Warnstreik bei E.on vor zwei Wochen. Nun drohen dem Energieversorger unbefristeter Ausstand

Erstmals wird bei einem deutschen Energiekonzern gestreikt. 91,4 Prozent der E.on-Mitarbeiter haben sich in einer Urabstimmung für einen Streik ausgesprochen. Der Streik soll am Montag beginnen. Das Ergebnis teilten die Gewerkschaften Ver.di und IG BCE in Hannover mit.

Gestreikt werden soll nach Gewerkschaftsangaben sowohl bei der Energieerzeugung als auch im Service- und Abrechnungsbereich. Niemand müsse aber befürchten, im Kalten sitzen zu müssen. Die Urabstimmung war am Montag eingeleitet worden.

Zuvor waren die Tarifgespräche zwischen den Gewerkschaften und dem größten deutschen Energieversorger gescheitert. Die Verhandlungen für die bundesweit rund 30.000 Eon-Beschäftigten waren Mitte Januar abgebrochen worden.

Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld, der Konzern hatte zuletzt 1,7 Prozent geboten. Verdi und IG BCE verlangen auch eine Übernahme von Lehrlingen und eine Tarifbindung ausgelagerter Sparten.

Quelle: dpa/dma
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